Pinneberg
Uetersen

Weltwassertag: Uetersener Gymnasiasten rufen dazu auf, weniger Plastik zu verbrauchen

Plastik ist praktisch und erleichtert den Alltag. Das Problem dabei: Es wird nur wenige Minuten genutzt, bleibt aber mehrere Hundert Jahre erhalten.

Uetersen. In den Weltmeeren schwimmen inzwischen 5,25 Billionen Mikroplastikteilchen. Der Arbeitskreis Umwelt, der aus Schülern und Lehrern des Ludwig-Meyn-Gymnasiums in Uetersen besteht, beschäftigt sich seit einigen Wochen mit dem Thema und ruft anlässlich des Weltwassertages an diesem Sonntag zum Umdenken auf: „Schränkt euren Plastikverbrauch ein!“

Die Gruppe hat sich zum Beispiel an der Universität Kiel in der dortigen Forschungswerkstatt intensiv mit der Wirkung von Mikroplastik beschäftigt. „Die gesundheitlichen Folgen unseres ständigen Kontakts mit den in Plastik enthaltenen Weichmachern sind kaum einzuschätzen“, sagt die 15-jährige Kiara Maria Nowatzki. So könne der Kontakt mit Plastik Allergien auslösen.

Die Schüler haben Ideen, wie der Verbrauch reduziert werden könnte: Keine kostenlosen Plastiktüten mehr und Glasflaschen statt Plastikflaschen. Es könnte ein Anfang sein. Die Jugendlichen besuchten auch den Abwasserzweckverband Südholstein. Bei einem „Wasserfrühstück“ erfuhren sie, dass jeder Deutsch im Duchschnitt für Kochen, Duschen und Waschen täglich 130 Liter Wasser verbraucht.