Pinneberg
Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Merken die noch was?

25. Februar: „Knappe Kasse: Halstenbek erhöht die Steuern“

3,5 Millionen Euro Minus! Wenn Politikern, die nicht haushalten können, nichts mehr einfällt, dann werden eben die Steuern erhöht. Zum Beispiel die Grundsteuer für bebaute Flächen – und zwar von 300 auf 370 Prozent. Sind denn Entgelte und Renten der Betroffenen auch gleichzeitig um 70 Prozent erhöht worden?

Hallo? Merken die noch was? Glück haben die Halstenbeker Bürger, dass sie nun über zwei neue Schulen verfügen und Investitionen in Kitas getätigt worden sind. Aber ein neuer Rathausvorplatz? Muss das sein, wenn man über nicht ausreichende Mittel verfügt? Und von den sinnlosen Kosten des sogenannten „Knickeis“ ist wohl auch keine Rede mehr. Und noch einmal Glück gehabt haben die Halstenbeker Bürger, dass nicht schon 2010 die Hebesätze der Grundsteuern angepasst wurden. Vielen Dank dafür!

Und nun soll auch noch eine interfraktionelle Arbeitsgruppe eingerichtet werden, um die angespannte Haushaltslage der Gemeinde in den Griff zu bekommen. Super!

Wenn ich nicht mehr weiterweiß, bild’ ich einen Arbeitskreis.

Ursula Vogel, Halstenbek

Kritisch hinterfragen

12. März: Kindernachrichten „Formel 1 – Königsklasse des Automobilsports“

Ich nehme gern den Weg in Kauf, um über die Landesgrenze Hamburgs in Schleswig-Holstein mir das Hamburger Abendblatt mit Pinneberger Beilage zu besorgen. Interessant finde ich auch Ihre Kinder-Nachrichten-Ecke.

Nur diesmal scheint mir da ein Beitrag reingerutscht zu sein, der gerade für Kinder nichts reflektiert, was als Unsinn, Lärm und Umweltbeschädigung dieser „Sportart“ hinlänglich bekannt ist. Im Gegenteil, Sie verniedlichen dies noch mit dem „Lego-Ferrari“. Da ist weder etwas Lehrreiches noch Verantwortungsvolles für Kinder erkennbar.

Sie sollten solche Beiträge kritisch hinterfragen und dabei auf die schädlichen Einflüsse eingehen. Wer denn sonst?!

Heinz-H. Hendrich, Hamburg

Die Zuschriften geben die Meinung der Einsender wieder. Kürzungen vorbehalten.

Schreiben Sie an pinneberg@abendblatt.de oder per Post an die Regionalausgabe Pinneberg des Hamburger Abendblattes, Lindenstraße 30, 25421 Pinneberg