Pinneberg
Halstenbek

Jugendzentrum wird zur Heimat für Flüchtlinge

Die Gemeinde Halstenbek wird künftig Flüchtlinge im früheren Jugendzentrum A23 unterbringen.

Halstenbek. Auch Studentenwohnungen sollen am Neuen Weg entstehen. Das beschloss die Gemeindevertretung am Montagabend. Das Nutzungskonzept hatte Bürgermeisterin Linda Hoß-Rickmann Mitte Februar vorgestellt. Die Gemeinde kämpft wie andere Kommunen mit einer schnell steigenden Zahl von Asylbewerbern.

Seit 20011 steht das ehemalige Jugendzentrum, in dem zeitweise auch die Volkshochschule beheimatet war, leer. Das Haus könnte für 488.000 Euro umgebaut werden. Laut Konzept sollen sieben Wohnungen unterschiedlicher Größe für Flüchtlinge und drei Studentenwohnungen mit jeweils fünf bis sechs Zimmern, Gemeinschaftsküche, Sanitär- und Gemeinschaftsraum entstehen. Ein Veranstaltungsraum soll als Begegnungsstätte dienen.

„Ein guter Mix“, so Gudrun Gabriel-Schröder (Grüne). Das Konzept könne die Integration erleichtern. Ähnlich sah es Marlies Hennecke (SPD): „Studenten können mit Asylbewerbern ins Gespräch kommen.“ Ein Antrag der CDU, angesichts wachsender Flüchtlingszahlen auf Studentenwohnungen zu verzichten, scheiterte.