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Quickborn

Messemacher investieren in Ausbau des Standorts Quickborn

Erst vor 16 Monaten ist das Unternehmen von Hamburg nach Quickborn verlagert worden.

Quickborn. Nun mussten sich „die Messemacher“ bereits am Albert-Einstein-Ring im Gewerbegebiet Halenberg bereits vergrößern. Die bestehende Halle von 1000 Quadratmetern sei zu klein geworden, sagte Geschäftsführerin Pamela Kler beim Richtfest einer 830 Quadratmeter großen neuen Halle. Ebenso wie die Lagerkapazität hat sich in dieser kurzen Zeit in Quickborn auch die Zahl ihrer Mitarbeiter auf jetzt zwölf verdoppelt.

Die Messemacher sind die Schwestergesellschaft der Agenturen In’Konzept und step one, die mit weiteren 26 Mitarbeitern in Hamburg Ideen und Konzepte für Unternehmenskommunikationen entwerfen. „Wir bieten alles aus einer Hand an“, sagt Mitinhaber und Firmengründer Gerd Wutzler. Zu den Kunden gehörten kleine mittelständische Betriebe ebenso wie große Konzerne in 24 verschiedenen Wirtschaftsbranchen, sagte der Hamburger Firmenchef.

Eine Million Euro haben die Messemacher jetzt in die neue Lagerhalle investiert. 1,5 Millionen Euro seien es vor anderthalb Jahren gewesen. Und falls das 3500 Quadratmeter große Gelände nahe der Quickborner Auffahrt zur A7 in Zukunft nicht ausreichen sollte, habe man nebenan ein weiteres 1800 Quadratmeter großes Grundstück hinzugekauft, sagte Wutzler. „Damit sichern wir uns Entwicklungspotenzial.“

Dies sei dann aber auch das letzte noch freie Grundstück in diesem Gewerbegebiet gewesen, sagt Harald G. Schroers von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft WEP des Kreises Pinneberg, die das Gewerbegebiet zusammen mit der Stadt Quickborn vermarktet hat. Im dritten Bauabschnitt seien im letzten Jahrzehnt auf neun Hektar zwölf Beriebe angesiedelt worden, die zusammen 200 Mitarbeiter beschäftigen. Und alle würden wirtschaftlich prosperieren, freut sich Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl. Das schnelle Wachstum der Messemacher überraschte aber auch ihn. Die Stadt müsse nun zusätzliche Gewerbeflächen zur Verfügung stellen, damit auch in Zukunft innovative Firmen in die Eulenstadt gelockt werden können.