Pinneberg
Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Verwaltung lernt nicht dazu

23. Januar: „Pinneberg nimmt 2014 2,2 Millionen Euro weniger als geplant ein“

Das hat es in Pinneberg bislang noch nicht gegeben. Elementar wichtige haushaltpolitische Entwicklungen wurden mehr als vier Wochen vor der Politik und der Öffentlichkeit geheim gehalten. Zu den Geheimnissen gehören ein bereits am 22. Dezember 2014 verhängter Investitionsstop und ein neues Finanzloch mit einem Volumen von 2,2 Mio. Euro. Als notwendige Konsequenz daraus resultieren eine erneute Bearbeitung des bereits im Dezember verabschiedeten Haushalts sowie zusätzliche Haushaltsberatungen und eine Reihe von erheblichen Verzögerungen bei der Umsetzung wichtiger Investitionsvorhaben im schulischen Bereich.

Schon seit einer Reihe von Jahren werden die Pinneberger Bürger in regelmäßigen Abständen von Hiobsbotschaften aus dem Finanzbereich der Stadt überrascht. Offensichtlich bisher ohne einen nachhaltigen Lerneffekt für die Verwaltung. In erschreckender Weise werden auch aktuell wieder erhebliche Defizite bei der Zuverlässigkeit der Arbeitsweise unter Beweis gestellt. Wer übernimmt dafür die Verantwortung und wer sorgt für eine nachhaltige Verbesserung?

Detlev Niss, Pinneberg

Pflicht wird nicht eingehalten

26. Januar: „Das Torneum ist eröffnet“

Bisher hat der FCU null Euro selbst eingebracht, die gesamte Finanzierung schultert die Stadt (Steuerzahler). Die sogenannten Eigenmittel, um Förderung zu bekommen, stammten ebenfalls von der Stadt! Wieso kann Herr Mettal als Geschäftsführer sich nun nicht mehr an seine eigenen Zahlen erinnern? Weil seine schlechtesteste Annahme bereits unterboten wurde mit nicht einmal 25 Prozent Auslastung? Bei der schlechtesten Annahme von 33 Prozent lägen die Einnahmen dann schon unter der Pacht. O-Ton: „Die Soccer-Halle dient dabei als wirtschaftliche Grundlage und stellt die Pflicht dar.“ Nur wird sie anscheinend nicht eingehalten und macht derzeit einen zusätzlichen Förderbedarf von 20.000 Euro jährlich notwendig. Wahrlich ein Grund zum Feiern.

Holger Stoss, Tornesch

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