Pinneberg
Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Journalismus ist Lebenselixier

14. Januar: „Jedes Jahr ein neues Unwort“

Pressefreiheit soll der Aufklärung und der Gesellschaft dienen, deshalb muss das Wahrheitsgebot, aber auch das Reinheitsgebot des Journalismus hoch angesiedelt sein. Mein Gruß an unsere Regionaljournalisten, die zu einer lebendigen Demokratie dazugehören und nicht wegzudenken sind. Der gute Journalismus im Lokalteil Ihrer Zeitung ist ein Lebenselixier für unsere Demokratie. Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Der Freiheitsgedanke muss gewahrt werden, deshalb halten Sie die Qualität des Lokalteils aufrecht.

Gerhard Manthei, Schenefeld

Rettungsdienst statt Arzt

14. Januar: „Neuer Notdienst sorgt für Kritik“

In der Tat ist es inakzeptabel, dass die Apotheken sich jetzt noch mehr aus dem Notdienst herausziehen und Patienten diese langen Anfahrtwege zugemutet werden. Insbesondere für Senioren, die nicht mehr so mobil sind, ist das schlicht nicht zu leisten. In Quickborn kennen wir das Problem schon etwas länger, denn auch bei uns muss man schon nach Ellerau oder sogar Norderstedt fahren, um sich ein Rezept außerhalb der normalen Öffnungszeiten zu besorgen. Die Kritik der Ärzte ist für mich allerdings nur teilweise nachvollziehbar. Denn auch deren Spitzenverband hat vor einigen Jahren dafür gesorgt, dass es keinen diensthabenden Arzt vor Ort außerhalb der Sprechzeiten gibt, sondern man sich in eine Schwerpunktpraxis begeben oder aber die zentrale Notdienstnummer anrufen muss, um auf einen Hausbesuch zu warten. In einem akuten Fall wird dann oft „alternativ“ der Rettungsdienst angerufen und der Patient in ein Krankenhaus eingeliefert. Unterm Strich eine deutlich teurere Lösung. Ich wundere mich schon sehr darüber, dass die Krankenkassen noch nicht darüber gestolpert sind.

Bernd Weiher, Quickborn

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