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Elmshorn

Bau des Kirchlichen Zentrums in Elmshorn beginnt

Start der Abrissarbeiten im Februar. Kirchenkreis investiert 7,4 Millionen Euro in Neubau

Elmshorn . Der Baubeginn für das neue Kirchliche Zentrum Elmshorn neben der historischen Hauptkirche St. Nikolai steht kurz bevor. Im Februar werden voraussichtlich die Abbrucharbeiten an der Kirchenstraße beginnen. „Mit dem Bau im Herzen von Elmshorn wird der Kirchenkreis Rantzau-Münsterdorf die Bedeutung des Kirchenstandorts Elmshorn stärken und die kirchlichen Dienste an einem gemeinsamen Ort vernetzen“, sagt Propst Thomas Bergemann.

Das viergeschossige Gebäude entsteht neben dem Haus der Diakonie. Für den 4000 Quadratmeter großen Neubau auf dem Gelände an der Kirchenstraße 1-3 investiert der Kirchenkreis etwa 7,4 Millionen Euro. Dort werden künftig die kirchlichen Dienste und Werke, sowie das Jugend- und das Frauenwerk, die Notfallseelsorge, die Ökumenische Arbeitsstelle und die Kita-Fachberatung arbeiten. Auch sind Büros für die Kirchengemeinde St. Nikolai, die Pfarrstelle Evangelische Bildungsarbeit und Spiritualität, den Kirchenkreis und den Kirchengemeindeverband Elmshorn sowie die Mitarbeitervertretung geplant. Für die Kirchengemeinde und die Elmshorner entstehen zudem ein neuer Gemeindesaal und ein neues Café.

Der Betrieb des benachbarten Cafés und die Beratungsangebote der Diakonie sollen durch den Bau nicht eingeschränkt werden, sagt Geschäftsführer Thorsten Sielk. Unter dem Dach des Zentrums entstehen zudem 23 geförderte Wohnungen, zehn davon für Menschen mit Handicap.

Ab Mitte Februar wird die Baustelle eingerichtet und Bauzäune aufgestellt. „Dahinter verschwinden die Parkplätze an der Kirchenstraße bis auf die fünf Behindertenparkplätze“, sagt Projektleiter Sven Vierenklee. Läuft alles nach Plan, kann im Mai mit dem Tiefbau begonnen werden. Im Anschluss startet die Hochbauphase, die bis ins kommende Jahr andauern wird. Im Oktober könnte allerdings schon mit dem Innenausbau begonnen werden. Sollte es keine Verzögerungen geben, steht das Kirchenzentrum im Juni 2016.