Vorsitzender des Sozialverbandes Deutschland im Kreis Pinneberg kritisiert den vom Chef der Bundesagentur für Arbeit zum Jahresbeginn publizierten Vorschlag einer freiwilligen Rente mit 70 scharf.

Kreis Pinneberg. Gerhard Renner, Vorsitzender des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) im Kreis Pinneberg, hat den vom Chef der Bundesagentur für Arbeit zum Jahresbeginn publizierten Vorschlag einer freiwilligen Rente mit 70 scharf kritisiert. „Unsere Erfahrungen zeigen: Viele Arbeitnehmer halten nicht mal bis 65 durch und nehmen sogar Rentenabschläge in Kauf, um einer immer härteren Arbeitswelt zu entkommen“, so Renner. Anstatt die Lebensarbeitszeit immer mehr zu verlängern, sollte sich die Arbeitsagentur mehr um Gesundheit am Arbeitsplatz, flexible Wochenarbeitszeiten für Ältere und eine gute Ausbildung der jungen Menschen kümmern. „Das wäre das beste Gegenmittel zum Fachkräftemangel“, so Renner.