Pinneberg
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Experten klären über Risiko von Brandverletzungen bei Kindern auf

Anlässlich eines bundesweiten Aktionstages klären die Freiwillige Feuerwehr und die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) zusammen mit der Initiative für brandverletzte Kinder „Paulinchen e.V.“ an diesem Sonntag, 7. Dezember, auf dem Pinneberger Rathausvorplatz über sogenannte thermische Verletzungen auf.

Pinneberg . Von 14 Uhr an geht es insbesondere um das Verhindern von Verbrennungen und Verbrühungen bei Kindern.

Die meisten Kinder mit Brandverletzung sind unter fünf Jahre alt. Eltern müssen deshalb möglichst früh über Gefahrenquellen aufgeklärt werden. Bereits eine heiße Tasse Kaffee könne bis zu 30 Prozent der Haut von einem Kleinkind verbrühen, warnen die „Paulinchen“-Verantwortlichen. Bei Flüssigkeiten reiche eine Temperatur von 52 Grad aus, um Kinderhaut zu schädigen. Die Folge: Große Schmerzen, langwierige Behandlung und Narben, die das ganze Leben an den Unfall erinnern können.

Damit Eltern gewappnet sind, falls es zu einem Unglück kommt, zeigt die RKiSH vor Ort auch die richtigen Ersthilfemaßnahmen. Laut Paulinchen e.V. sind in Deutschland jährlich mehr als 30.000 Kinder und Jugendliche von thermischen Verletzungen betroffen. 6000 von ihnen müssen stationär behandelt werden.