Pinneberg
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Neues Buch zeigt, wie die Region zur Rosenhochburg wurde

Klaus-Jürgen Strobel und John Langley waren an diesem Vormittag von echten Schönheiten nur so umgeben.

Pinneberg. Ob nun Blonde Beauty, Piola oder Norma Jeane, zahlreiche Rosen sorgten am Sonntag in der Pinneberger Buchhandlung Bücherwurm für das passende Ambiente. Schließlich stellten der Autor und der Fernsehgärtner dort das neueste Buch Strobels vor. „Rosen im Kreis Pinneberg“ heißt dies und beschäftigt sich auf 132 Seiten mit der Geschichte des Rosenanbaus und der Rosenproduktion in der Region. Herausgegeben wird es von der Fördergesellschaft für Baumschulen und Gartenbau in Ellerhoop.

Der Leser erfährt in dem Buch unter anderem, wie es dazu kam, dass sich heute mehr als die Hälfte aller Rosenanbauflächen Deutschlands in Schleswig-Holstein befinden und wie sich die regionalen Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten behaupteten. Zwei Jahre lang habe er an der Dokumentation gearbeitet, berichtete der 83-jährige Strobel, der über Jahrzehnte die gleichnamige Baumschule führte und später lange Zeit im Vorstand der Gesellschaft der deutschen Rosenfreunde aktiv war.

„Die Rose spricht die Menschen emotional an, nicht nur durch die Blütenform, sondern auch durch ihren Duft“, erklärt Strobel die Faszination, die die Pflanze auf viele Menschen ausübt. Er selbst ziehe seine Rosen mittlerweile nur noch auf dem Balkon groß. An seiner Begeisterung für die Pflanze hat dies offenkundig nichts geändert. (dst)

Das Buch (ISBN 978-3-00-46559-8) ist ab sofort für 19,80 Euro im Handel erhältlich.