Pinneberg
Barmstedt

Barmstedter zeigen ihre Beziehung zur Stadt in Wort und Bild

Was die Barmstedter Bürger mit ihrer Stadt verbindet, ist von diesem Donnerstag, 9. Oktober, an im Rathaus zu besichtigen.

Barmstedt. Die Künstler Ann-Kristin Jahrmann und Laurenz-Alexander Schettler hatten im Januar 20 Menschen aus Barmstedt mit einem Gegenstand ihrer Wahl portraitiert. Zudem wurden sie gebeten, mit einigen Worten zu beschreiben, was sie von ihrer Heimatstadt halten.

Dies alles war Teil der Ausstellungsidee „Du und dein (W)Ort – Portraits grenzenlos“, die noch bis zum 19. November im Rathaus zu sehen sein wird. Vom Kopftuch über Schraubenzieher bis zum Hund haben die Menschen verschiedenste Gegenstände zum Fotoshooting mitgebracht.

Barmstedt reiht sich damit in eine Gruppe von inzwischen 20 Städten und Gemeinden in Schleswig-Holstein, die sich seit dem vorigen Jahr an dieser Kunstaktion beteiligt haben, darunter Plön, Neumünster, Husum und Niebüll. Geplant sei, am Ende eine Gemeinschaftsausstellung von allen Orten und ihren portraitierten Bürgern zu zeigen, kündigt Schettler an. „Aber das wird noch ein paar Jahre dauern. Wir haben noch nicht alle Städte besucht, die sich angemeldet haben.“ Zudem bedarf es dazu eines großen Ausstellungsaales, um die Hunderte von Bildern auch zeigen zu können.

Allen Kommunen gemein sei, dass die meisten Bürger sich sehr mit ihrem Heimatort identifizieren und diesen oft auch liebgewonnen haben. Es gebe aber auch kritische Anmerkungen, sodass ein buntes Bild an Heimatkunde entstanden sei. Das Künstlerpaar lebt selbst in Kappeln an der Schlei. Schettler hat Archäologie, Musik und Kunstgeschichte studiert. Jahrmann ist Lehrerin und Autorin.