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Elmshorn

Rossmann macht Druck für neue THW-Unterkunft in Elmshorn

Mit einer Abgeordnetenanfrage an die Bundesregierung will der SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst Dieter Rossmann die Planungen für ein neues Gebäude beim THW Elmshorn beschleunigen.

Elmshorn. „Vor gut einem Jahr hatte mir das Bundesfinanzministerium auf schriftliche Anfrage hin geantwortet, dass im Prinzip nur noch die Erteilung des Beschaffungsauftrages und die Abgabe der Refinanzierungszusage seitens des THW erforderlich sind, damit es losgehen kann. Aber bis heute sind wir nicht wirklich weiter. Es ist Zeit, dass endlich Bewegung in die Sache kommt“, sagt Rossmann.

Da es sich um eine Unterkunft nach dem vom Bundes-THW mit den zuständigen Ministerien abgestimmten Muster handeln solle, sei nur ein Minimum örtlicher Planungen nötig. „Seitens des Elmshorner Ortsverbands sind die Hausaufgaben gemacht. Die Aktiven des THW wären sogar bereit, einen neuen Standort in Kauf zu nehmen, falls der Bund das bisherige Grundstück gut verkaufen kann.“

Die Bundesregierung muss nun innerhalb von zwei Wochen auf Rossmanns Anfrage antworten. Der Bau der Elmshorner THWler am Geelbeksdamm war ursprünglich als Baubaracke für den Bau der A 23 errichtet worden. An eine langfristige Nutzung war nie gedacht. Jetzt stünden die THW-Aktiven wieder vor einem Winterhalbjahr, in dem sie untaugliche Räume und Einrichtungen in einem praktisch ungedämmten Gebäude nutzen müssten. Rossmann: „Da würde es sehr helfen, wenn es eine klare Ansage darüber gäbe, dass definitiv etwas passiert und wann das der Fall sein wird.“