Pinneberg
Tornesch

Suche nach vermisster Lisa Marie erfolglos

Polizei setzt Spürhunde und Hubschrauber ein. Feuerwehr ruft auf, Lichter ins Fenster zu stellen

Tornesch . Die vermisste 18 Jahre alte Lisa Marie B. aus Tornesch ist bisher noch nicht aufgefunden. Die Polizei nimmt weiter Zeugenhinweise unter der Pinneberger Telefonnummer 04101/2020 sowie in jeder Polizeidienststelle entgegen. „Derzeit befragen wir Kontaktpersonen“, sagt Polizeisprecherin Silke Westphal. Die am Freitag angelaufenen Suchmaßnahmen wurden erfolglos beendet. Es konnten keine zielführenden Erkenntnisse erlangt werden. Die Polizei wertet jetzt die bisher eingegangenen Hinweise aus.

Ein Polizeihubschrauber hatte am Freitag das Gebiet rund um Tornesch, auch über Wald und Moor, abgesucht. Zeitgleich liefen Suchaktionen mit zwei Spürhunden, einer Hündin vom Polizeirevier Bad Segeberg und einem Rüden vom Polizeiautobahnbezirksrevier Bad Oldesloe. Im Regen verloren die Hunde jedoch immer wieder die Spur.

Lisa Marie B. trug am Mittwoch, dem Tag ihres Verschwindens, eine dunkelbraune Jacke, dunkelblaue Jeans, ein lila Oberteil, eine große Handtasche, einen dunkelblauen Loop-Schal und Nike AirMax-Schuhe in Pink und Weiß. Sie wurde am Mittwoch zuletzt gegen 16.30 Uhr in Tornesch-Ahrenlohe gesehen. Sie ist etwa 1,75 m groß und hat lange rotblonde Haare.

Die beiden Feuerwehren in Tornesch rufen dazu auf, Lichter für Lisa Marie in den Fenstern aufzustellen. „Dies soll ein kleines Zeichen sein, dass wir an sie denken und auf ihre Heimkehr warten. Helft bitte mit und sorgt dafür, dass Tornesch nachts für Lisa leuchtet, bis sie wieder bei uns ist!“, heißt es auf der Facebook-Seite der Feuerwehren Ahrenlohe und Esingen. Die Tonescherin ist Mitglied bei der Feuerwehr, ihre Kameraden hatten bereits am Mittwoch eine Nachricht zum Verschwinden des Mädchens ins Internet gestellt.

Über die Seite hatte sich die Nachricht schnell im Internet verbreitet. Zahlreiche Facebook-Nutzer teilen ihr Mitgefühl auf diesem Weg mit. Die Feuerwehrleute wollen jedoch keine eigene Suchaktion starten. Offenbar hatten einige Besucher der Seite dazu aufgerufen, entsprechende Kommentare seien jedoch gelöscht worden. Die Polizei mache ihre Arbeit gut, heißt es auf der Seite. Und weiter: „Derzeit wird intensiv nach Lisa gesucht. Wir werden in Eigenregie keine Suchaktion auf die Beine stellen, um die Ermittlungen nicht zu stören oder zu gefährden. Sobald die Polizei Hilfe für eine Suche braucht, wird sie sich melden.“