Pinneberg
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Die erste Frau in der „Ahnengalerie“

Portrait von Pinnebergs Ex-Bürgermeisterin Kristin Alheit im Sitzungstrakt des Rathauses enthüllt

Pinneberg. Nun hat auch Kristin Alheits Portrait seinen Platz in der Pinneberger „Ahnengalerie“ der Bürgermeister gefunden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der alle Ratsmitglieder geladen waren, enthüllte die Ex-Verwaltungschefin und amtierende Sozialministerin gemeinsam mit der Pinneberger Künstlerin Lale Meer das in Öl gemalte Bild. Seit Bürgermeister Claus Gätjens, der von 1869 bis 1875 die Geschicke der Stadt lenkte, wird von jedem ehemaligen Bürgermeister ein Ölgemälde in die „Ahnengalerie“ in den Sitzungstrakt des Rathauses aufgenommen. Das Portrait ergänzt somit die Reihe und ist, als erstes Portrait einer Frau, neben dem Konterfei ihres Vorgängers Horst-Werner Nitt zu betrachten.

Lale Meer, freischaffende Künstlerin und Kunstlehrerin an der Brahms-Schule, hatte Kristin Alheit im Sommer 2013 getroffen und danach anhand von Fotos das Gemälde entstehen lassen. Es lasse Alheit „aus dem dunklen Hintergrund heraus erfrischend auf Pinneberg schauen“, sagte Pinnebergs Bürgermeisterin Urte Steinberg.

Kristin Alheit fühlt sich gut getroffen und empfindet das Portrait als „würdevoll“. Sie dankte der Künstlerin, ihrer Amtsnachfolgerin Urte Steinberg für die Ausrichtung der Zeremonie und der Stadt für die Fortführung der Tradition. Kristin Alheit: „Auch als Gleichstellungsministerin freue ich mich sehr, die erste und mit Sicherheit nicht die letzte Frau zu sein, die in der Galerie abgebildet ist.“