Pinneberg
Agenda 2014

Sanierung der Schule wird teuer

Kosten von mehreren Millionen Euro werden die Gemeinde Hasloh in diesem Jahr belasten

Hasloh. Die Großvorhaben, die Hasloh in den vergangenen zwei Jahren angeschoben hat, beschäftigt die 3400 Einwohner zählende Gemeinde auch noch in diesem Jahr. Dazu gehört die Bebauung der neuen Ortsmitte mit bis zu 250 Einfamilien- und Doppelhäusern, die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und der Bau eines neuen Gemeindezentrums der Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh.

Kurz vor dem Jahreswechsel gelang es nach mehr als einjährigen Verhandlungen, den dafür notwendigen Grundstückstausch vertraglich zu regeln. Demnach übergibt die Kirchengemeinde ihr 5700 Quadratmeter großes Grundstück am Mittelweg bis Ende 2016 geräumt an die politische Gemeinde und erhält dafür ein ebenso großes Grundstück in der neuen Mitte, wo bis dahin ein neuer Kirchbau entstehen soll. Direkt daneben werden der Kindergarten für 80 Kinder und die Anlage für betreutes Wohnen für 45 Senioren gebaut, worüber der Kirchenkreis aber letztlich noch entscheiden muss.

Bürgermeister Bernhard Brummund erwartet, dass sich für die Trägerschaft der Schule Rugenbergen und die Volkshochschule endlich eine Lösung findet, die am liebsten den Status quo für die Zukunft sichert, indem Hasloh, Bönningstedt und Ellerbek gemeinsam die finanzielle Verantwortung für diese Einrichtungen tragen. „Aus unserer Sicht wäre das weiterhin die vernünftigste Lösung.“

Die Sanierung der Grundschule ist ein großer Brocken für das neue Jahr. Brummund: „Mit vielem hatten wir gerechnet, aber nicht mit Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro.“

Der Ausbau mit Glasfaserkabeln soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Und mit der Verwaltung in Quickborn, die seit einem Jahr die Gemeinde betreut, sei er „sehr zufrieden.“