Hasloh

Neue Kita mit zwei Krippen-Gruppen

Hasloh investiert 2,2 Millionen Euro in Kindergarten als Beitrag zur Zukunft der Gemeinde

Hasloh. Die Baustelle in der Neuen Mitte der Gemeinde Hasloh wird immer größer. Nachdem die Erschließungsarbeiten für die ersten 50 Baugrundstücke zwischen Mittelweg, Schule und Bahnhof abgeschlossen sind, beginnt nun das nächste Großprojekt für die Gemeinde. Für 2,2 Millionen Euro baut Hasloh einen neuen Kindergarten in seiner neuen Ortsmitte, den weiterhin die Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh betreiben wird. Zusätzlich zu den 60 Kindern zwischen drei und sechs Jahren, die schon heute im Altbau neben dem Pastorat am Mittelweg betreut werden, sollen hier künftig auch 20 Kinder unter drei Jahre in zwei Gruppen versorgt werden.

„Hier wird für euch ein neues Haus gebaut“, sagte Bürgermeister Bernhard Brummund bei der Grundsteinlegung für das zweigeschossige Gebäude, in das die Gemeinde allein 1,7 Millionen Euro investieren muss. „Das ist für Hasloher Verhältnisse eine gewaltige Investition.“ Im August nächsten Jahres soll die neue Kita fertiggestellt sein, in der Leiterin Michaela Werner und ihre zehn Erzieherinnen sich um die Kleinen kümmern werden. „Wir freuen uns schon sehr auf die neue Kita“, sagt Werner. Der Bedarf an Krippenplätzen in der Gemeinde sei groß. „Wir haben viele Anfragen“, sagt sie.

„Der neue Kindergarten wird mit dazu beitragen, Haslohs Zukunft zu sichern“, sagte Brummund. „Unser Ziel ist es, unseren Ort so attraktiv zu machen, dass es hier keinen Bevölkerungsrückgang gibt. So wollen wir die örtlichen Einrichtungen sichern und Hasloh lebens- und liebenswert erhalten. Hasloh ist ein Kinder- und familienfreundlicher Ort.“ Der Standort könnte kaum besser gewählt sein. Die bis zu 250 Familien, die sich in der Neuen Mitte in den nächsten Jahren ansiedeln können, erreichen hier fußläufig den Kindergarten, die Schule und den Sportplatz. Und bald soll auch die neue Kirche mit Pastorat errichtet werden. Brummund: „Diese Nähe zu den wichtigsten Einrichtungen einer Gemeinde hat sich bereits bei der Vermarktung der Baugrundstücke bewährt.“