Matjes hört mit

Ungewöhnliche Klänge von The Rest Is Silence aus Tornesch

Als Musiker möchte man immer gern neue Dinge ausprobieren.

Oft genug führt das aber zu einem Aufschrei unter Fans und Freunden, die die alten, bekannten Qualitäten der Band vermissen. Da braucht es schon ein wenig Mut, sich an etwas Neues heranzuwagen, gerade als junge Band. Eine Gruppe die es gewagt hat, ist The Rest Is Silence. Die drei Jungs Tim Reichert, Lasse Breitner und Julian Tamm, alle 18, verbrachten ein Wochenende in St. Peter Ording und tüftelten an neuer Musik.

Bisher hatte The Rest Is Silence, kurz TRiS, vor allem mit Akustik-Covers von bekannten Stücken auf sich aufmerksam gemacht. Sänger Tim, der auch Gitarre, Bass und Piano spielt, ist mit seiner Stimme prädestiniert für Popsongs. Lasse spielt die Drums und beweist beim neuesten Song, dass er mehr kann als eins, zwei, drei, vier. Und Gitarrist Julian, der zuvor bereits für den Backgroundgesang und auch den Bass zuständig war, versucht sich in "Turn Around" erstmals an Shouts.

Die größte Neuerung in der Musik der drei Tornescher sind die Electro- und Dubstep-Elemente. So folgt auf jede Wiederholung des Refrains eine Bridge, die es in sich hat. Da bricht ein wahres Gewitter aus Tönen und Beats los. "Turn Around" ist anders als alles, was man von TRiS bisher gehört hat und unterscheidet sich auch stark von "Hope & Glory", dem zweiten Song der in St. Peter Ording entstand.

Hier besinnt sich die Gruppe wieder auf Rockmusik. Bebildert haben Tim, Lasse und Julian "Turn Around" mit einem richtigen Musikvideo, selbst gedreht versteht sich. Während des Sommers werden die Musiker in Hamburg als Straßenmusiker zu finden sein. Also, Augen offenhalten!

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