Wedel

Wedeler Diskothek Maxx Music Hall schließt ihre Türen

Neuer Inhaber Amir Ahmadi will an gleicher Stelle Anfang September neuen Club eröffnen

Wedel. Es ist das Ende einer Ära, aber nicht das Aus für den Disco-Standort. Die Maxx Music Hall in Wedel schließt ihre Türen. Nach der großen Abschiedssause an diesem Sonnabend, 27. Juli, wird es das Maxx nicht mehr geben. 13 Jahre war der Club Anlaufstelle für Feierwütige aus dem Kreis Pinneberg und vor allem auch aus Hamburg. Doch jetzt ist Schluss. Trotzdem müssen sich begeisterte Partygänger und Discofans keine Sorgen machen.

Der neue Inhaber, Amir Ahmadi, wird an gleicher Stelle einen neuen Club eröffnen. Den gesamten August über wird an der Rissener Straße in Wedel gewerkelt, gebaut und renoviert. Die neue Diskothek, deren Name noch geheim ist, soll Anfang September eröffnen. Sechs unterschiedliche Bereiche wird es in Zukunft geben, getrennt nach Musikstil.

"Der Black-Music-Bereich wird renoviert, die Haupthalle, in der vor allem Charts, House und Elektro gespielt wird, auch", sagt Marcus Raabe, der sich um das Marketing kümmert. "Neuerungen werden ein orientalischer Chill-Out-Bereich, in dem auch Wasserpfeife geraucht werden kann, ein abgetrennter Bereich für ältere Besucher über 25 Jahren und ein extra Dancefloor, wo vornehmlich unterschiedliche, elektronische Musik laufen wird." Außerdem wird die Cocktailbar renoviert.

Für die Arbeiten muss ein sechsstelliger Betrag aufgebracht werden, die Arbeiten am Gebäude haben bereits begonnen. Zeitweise wurde sogar während des Betriebs bereits gebaut. Inhaber Amir Ahmadi hat den Club übernommen, war zuvor lange Zeit Betreiber der Hamburger Kiez-Clubs Große Freiheit 36 und Docks. "Ich bin froh, dass wir jetzt loslegen können", sagt Ahmadi. Das Konzept des neuen Clubs sieht vor, freitags ein jüngeres und sonnabends ein etwas älteres Publikum anzusprechen. "Freitags werden wir ab 16 Jahren Einlass gewähren, sonnabends in der Regel ab 18 Jahren", sagt Marcus Raabe.

Die Stadt Wedel hatte seit 2007 einen privaten Sicherheitsdienst auf Kosten der Stadt auf dem Weg vom Bahnhof zum Maxx patrouillieren lassen. Es war vermehrt zu Straftaten durch Besucher aus Hamburg gekommen. Auch dies möchte Ahmadi mit dem neuen Konzept verhindern. "Wir wollen deshalb vermehrt und gezielt ältere Gäste ansprechen", sagt er. "Darum planen wir auch den separaten Bereich für Gäste über 25 Jahre."