Kreis Pinneberg

Arbeitslosigkeit geht im Kreisgebiet leicht zurück

Die Arbeitslosenzahl ist im Juni im Kreis Pinneberg im Vergleich zum Mai um 142 Personen auf 8519 gesunken.

Kreis Pinneberg. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stagniert die Zahl der Menschen ohne Job, die Arbeitslosenquote sank von 5,3 im Mai auf 5,2 Prozent. Das teilte die Agentur für Arbeit in Elmshorn mit. Allerdings haben sich entgegen dem allgemein rückläufigen Trend im vergangenen Monat mehr jüngere Menschen arbeitslos gemeldet, der Anstieg beläuft sich im Kreis Pinneberg auf 9,9 Prozent.

"Im Juni führte der Abschluss vieler Ausbildungen und des Schuljahres wieder zu vermehrten Arbeitslosmeldungen von Jüngeren", sagte Ute Beckmann, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit in Elmshorn. Junge qualifizierte Kräfte seien aber nach wie vor gefragt und hätten auf dem Arbeitsmarkt weiterhin hervorragende Chancen. Einstellungen würden jedoch meist erst nach den Sommerferien vorgenommen, so Beckmann. "Viele Unternehmen sind gut ausgelastet, zögern aber mit Neueinstellungen, Weitsichtige Arbeitgeber sichern sich jetzt ihre benötigten Fachkräfte."

Zu den 8519 Arbeitslosen kamen laut der Elmshorner Agentur im Juni 2666 weitere Menschen, die ohne Arbeit sind, womit sich die Zahl der Menschen in sogenannter Unterbeschäftigung auf 11.185 Personen erhöht. Die Zahl der Unterbeschäftigten erfasst außer den Arbeitslosen beispielsweise auch Menschen in Qualifizierungsmaßnahmen und Ein-Euro-Jobs, Krankgeschriebene, geförderte Existenzgründer und Arbeitssuchende mit Vorruhestandsregelungen.

Hier die Arbeitslosenquoten aus dem Kreis Pinneberg: Hauptagentur Elmshorn: 6,3 Prozent; Pinneberg: 4,5; Uetersen: 4,7 und Wedel: 5,6.