Pinneberg

Rot-Grün ist in Pinneberg nicht wirklich ein Thema

1:0, 2:0, 3:0 - Zum Auftakt der Auszählung der Gemeindewahl in Pinneberg legte die SPD mit dem Gewinn der ersten Direktmandate ganz schön vor.

Pinneberg . Die Sorgenfalten auf den Gesichtern der CDU-Politiker jedoch glätteten sich, je weiter der Wahlabend voranschritt. Am Ende waren die CDU, die im Vergleich zu 2008 um 3,1 Prozentpunkte zulegte, und die Grünen, die einen Stimmenzuwachs von 4,3 Prozentpunkten verzeichneten, Gewinner der Wahl zum Rat. Die allgemeine Vorhersage lautet: Es wird sich in der Stadtpolitik nichts Großartiges ändern. Die CDU als deutlich stärkste Kraft hat Zugriff auf die Ämter der Bürgervorsteherin und des 1. Stadtrates und wird die Posten mit den Amtsinhabern Natalina Boenigk und Klaus Seyfert besetzen. "Wir sind sehr zufrieden", zog CDU-Chefin Boenigk ihr Wahlfazit. CDU- und SPD-Vertreter verkündeten am Wahlabend die Absicht, bei großen Projekten weiter zusammenzuarbeiten. "Die Zusammenarbeit mit der CDU läuft hervorragend", sagte die SPD-Fraktionschefin Angela Traboldt. Insofern bleibt Grünen & Unabhängigen, trotz Gewinns von zwei zusätzlichen Mandaten, weiter nur die Opposition. "CDU und SPD zusammen haben nicht verloren, also wird sich nichts ändern", so Manfred Stache. Werner Mende, FDP, sagt: "Die Großen können weiter mauscheln." Die Bürgernahen verloren wie die FDP einen Sitz. Fraktionschef Uwe Lange: "Die Kleinen agieren ein bisschen im luftleeren Raum."