Wahl 2013 - Hasloh

Hasloh fit für die Zukunft machen

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Die drei Parteien SPD, CDU und FDP stellen sich den Wählern in der 3400 Einwohner-Gemeinde

Hasloh. In Hasloh stellen sich wieder SPD, CDU und FDP den 2830 Wahlberechtigten zur Wahl. Die SPD will ihre absolute Mehrheit von der Kommunalwahl 2008 verteidigen, damit ihr Spitzenkandidat Bernhard Brummund, 62, Bürgermeister bleibt. Ein Amt, das Brummund, der Konrektor der Stadtteilschule in Hamburg-Hoheluft ist, 2007 nach dem Tod des Parteigenossen Klaus Rösner übernahm.

CDU und FDP treten personell verändert an. So löst Schornsteinfegermeister Thomas Krohn, 52, der auch Wehrführer in Hasloh ist, Wolfgang Jendretzky als Spitzenkandidat der CDU ab. Die CDU möchte endlich die SPD-Vorherrschaft im Ort beenden. Bei den Liberalen hat der IT-Berater Kay Löhr, 52, das Ruder von Günter Mohrmann übernommen. Wahlziel der Liberalen ist ein drittes Ratsmandat.

Zwei große Projekte sind einvernehmlich auf den Weg gebracht. Mit dem ersten Spatenstich vorige Woche fiel der Startschuss für die neue Mitte im Ortskern, wo Kirche, ein neuer Kindergarten und Altenbetreute Wohnanlage gebaut und die ersten 47 Baugrundstücke für Neubürger erschlossen werden. Mit dem AZV ist das Breitbandprojekt gelöst worden. Die ersten schnellen Internetanschlüsse sind am Netz. Die SPD wolle "Hasloh fit für die Zukunft machen", so Brummund. Dies soll durch Stärkung des Gewerbes und ein familienfreundliches Umfeld wie den Ausbau der Grundschule zur offenen Ganztagsschule gelingen. "Wir werden die neue Mitte mit Augenmaß im Rahmen unseres Leitmotivs 'Dorf im Grünen' weiterentwickeln", so Brummund.

Ein schuldenfreies Hasloh sei das Wahlziel der CDU, sagt Parteichefin Dagmar Steiner, die auf Listenplatz 2 steht. Dies soll durch ein neues Gewerbegebiet am südlichen Ortsrand abgesichert werden. Firmen aus der Dienstleistungsbranche will die CDU dort ansiedeln. "Kein Gestank, kein Lärm, kein Krach", so Steiner. Die offene Ganztagsschule ist im Sinne der CDU.

Ziel der FDP ist es laut Parteisprecher Karl-Heinz Handke, "keine rückwärtsgewandte Dorfpolitik zu betreiben, sondern unsere Gemeinde erfolgreich auf die Zukunft vorzubereiten." Dies beinhalte ein behutsames Wachstum über weitere Quartiere in der neuen Mitte, Ansiedlung von Kleingewerbe und Nutzung des Slogans "Hasloh hat's" für Marketing-Aktionen im Ort.

( (bf) )

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