Pinneberg

Deutsche Post setzt ersten Spatenstich in Tornesch

DHL investiert zehn Millionen Euro in eine neue Paketzustellbasis. Bis zu 100 neue Arbeitsplätze. Investitionsvolumen für gesamtes Projekt beträgt zehn Millionen Euro.

Tornesch. Der Businesspark in Tornesch gedeiht. Jüngst setzten Vertreter des mittelständischen Unternehmens Hanserohr dort den ersten Spatenstich, jetzt folgte ein weiterer symbolischer Baustart, und zwar für das Großunternehmen Deutsche Post. Gemeinsam mit Investor Helmut Greve Bau- und Boden AG will diese in dem Gewerbegebiet Tornesch-Oha auf zwei Hektar eine neue DHL-Zustellbasis einrichten.

Das Investitionsvolumen für das gesamte Projekt wird etwa zehn Millionen Euro betragen. Wenn das Bauvorhaben planmäßig verläuft, könnten von Oktober an, also genau zu Beginn des Weihnachtsgeschäftes, bis zu 12.000 Pakete täglich von hier aus mittels moderner Technik verteilt werden. Damit soll der DHL-Betrieb in Tornesch als Teil des sogenannten DHL-Paketkonzepts 2012 den überlasteten Standorten Pinneberg und Elmshorn zur Seite stehen, so der Kieler Niederlassungsleiter der Deutschen Post, Matthias Korehnke. Dort sollen zukünftig nur noch Briefe und Verbundsendungen abgewickelt werden.

Die Ansiedlung der DHL-Zustellbasis wurde von der Pinneberger Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (WEP) gemeinsam mit dem Tornescher Bürgermeister Roland Krügel auf den Weg gebracht. Für die Region könnten damit bis zu 100 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. "Tornesch konnte mit seiner zentralen Lage in den nördlichen Metropolregionen punkten und überzeugte natürlich auch durch den guten Standort an der A23", sagte Harald Georg Schroers von der WEP beim Spatenstich am Freitag.

Mit der Anmietung durch die Deutsche Post wurde eines der letzten Grundstücke des rund 33 Hektar großen Businessparks besetzt. Wenn alle geplanten Bauvorhaben umgesetzt sind, werden im Businesspark Tornesch 30 Unternehmen mit etwa 1000 Arbeitsplätzen angesiedelt sein. Torneschs Bürgermeister Roland Krügel: "Vor 20 Jahren wollte niemand, dass hier Gewerbe entsteht. Jetzt hat sich der Businesspark zu einem großen Vorteil für unsere Region entwickelt. Wir gewinnen dadurch Steuereinnahmen und schaffen Arbeitsplätze."