Halstenbek

Halstenbeks erster Sozialwegweiser

Neue Broschüre listet auf 64 Seiten alle sozialen Einrichtungen und Angebote in der Gemeinde auf

Halstenbek. Für Halstenbek ist es eine Premiere: Die Gemeinde verfügt jetzt über ihren ersten Sozialwegweiser. Die 64 Seiten starke Broschüre listet die Angebote aller sozialen Einrichtungen auf, die in Halstenbek ansässig beziehungsweise für die Bürger der Gemeinde zuständig sind.

Herausgeber ist das Netzwerk der sozialen Einrichtungen in Halstenbek. Dieses war im September 2011 entstanden - dank Jonas Hufeisen, dem neuen Mitarbeiter des Diakonievereins Migration. Hufeisen trat im Juni 2011 seine neue Stelle in Halstenbek an. "Alle sozialen Einrichtungen miteinander zu vernetzen, gehört zu meinen Kernaufgaben", sagt Hufeisen. Nachdem sich das Netzwerk zusammenfand, ergab sich schnell die Idee, einen Sozialwegweiser zu erarbeiten. Vorbild waren Kommunen wie etwa Schenefeld oder Wedel, wo Ähnliches bereits existiert.

"Wir haben ganz eigene Akzente gesetzt", so der Mitarbeiter des Diakonievereins weiter. So ist zumindest die Einleitung, in der Funktion und Struktur des Wegweisers erklärt wird, zehnsprachig abgefasst. Hufeisen: "Wir wollen erreichen, dass auch Personen, die nicht so gut Deutsch sprechen, die Broschüre nutzen können."

100 Angebote, eine Kurzbeschreibung der jeweiligen Einrichtung, ihre Ansprechpartner und Kontaktdaten sind in dem Heft aufgelistet. Die Informationen gliedern sich in die Themenfelder Beratung, Bildung und Qualifizierung, Erwachsene und Senioren, Frauen, Kinder und Jugendliche, Kinderbetreuung, Kirchengemeinden und Schulen.

Der Sozialwegweiser soll nicht nur Ratsuchenden eine Orientierung bieten. Auch die Mitarbeiter der sozialen Einrichtung profitieren, weil sie Hilfesuchende passgenauer vermitteln können. "Dadurch wird die Zusammenarbeit der sozialen Einrichtungen untereinander gefördert", sagt Hufeisen.

Der Sozialwegweiser ist in einer Auflage von 2500 Stück erschienen. Die Druckkosten in Höhe von 1200 Euro trägt die Gemeinde, dadurch kommt das Werk ohne Werbung aus. Die Broschüre ist im Rathaus sowie in den sozialen Einrichtungen erhältlich.