Pinneberg

Pinneberger Wake Up Pi geht in die 13. Runde

Die Planungen für das Open-Air-Festival im September laufen auf Hochtouren. Veranstalter suchen noch Schulprojekte und Sponsoren

Pinneberg. Alljährlich strömen am ersten Septemberwochenende etwa 2000 Menschen auf die Pinneberger Drosteiwiese, um gemeinsam beim Open-Air-Festival Wake Up Pi zu feiern. Seit Jahren ist der Umsonst-und-draußen-Event ein fixer Termin in der Kulturlandschaft der Kreisstadt.

"Neu ist eine zweite Bühne, auf der die Jugendlichen der GSH-Beatschmiede und der DJ-AG ihre Arbeit präsentieren können", sagt Jens Schmidt, Leiter des Pinneberger Jugendzentrums Geschwister-Scholl-Haus (GSH). "Die ehrenamtlich tätigen Jugendlichen der Eventcrew helfen bei Auf- und Abbau der Veranstaltung, haben Mitspracherecht beim Line-up, betreuen das Info- und Merchandise-Zelt und sind mit der Technikcrew zuständig für die zweite Bühne." Außer den lokalen Newcomerbands, denen beim Wake Up Pi eine Bühne mit großem Publikum geboten wird, werden auch überregional bekannte Gruppen auftreten.

Als Co-Headliner steht bereits die Frankfurter Band Peoples Temper fest. "Die Drei machen gradlinigen Rock", sagt Joachim "Joe" Ratelbeck. "Nur Gitarre, Gitarre, Schlagzeug und Gesang." In diesem Jahr erscheint mit "Statement of Liberty" das zweite Album des Trios. Die Gruppe, die in Frankfurt bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, wird im September auf der Wake-Up-Pi-Bühne stehen. Für das Nachmittagsprogramm sucht das Team noch Schulprojekte aus dem ganzen Kreis. "Wir versuchen einen schönen Musik-Mix zu bieten, suchen auch noch Electro-Acts", sagt Schmidt.

Doch das Highlight der Jugendkulturszene in Pinneberg ist längst mehr als nur ein Musikfestival. Der Tag bietet auch Programm für Familien. "Der Verbund wird ein Infozelt, ein Café und Spiele wie Kicker, Slackline und Jonglage aufbauen und betreuen. So wird das Festival auch zu einem Familienfest", sagt Schmidt. Damit jeder Freude daran hat, ist das Wake Up Pi kostenlos. Die Finanzierung des 18.000-Euro-Projektes läuft über Spenden, Sponsoren und die Stadt Pinneberg. "Wir haben erst etwa 50 Prozent der Summe zugesagt bekommen", sagt Schmidt.

"Wir sind jedes Jahr auf der Suche nach Sponsoren. Es wäre schön, mal längerfristig zu wissen, dass das Festival stattfinden kann." Das Konzept habe sich bewährt, das zeige die Besucherzahl und auch der Status der Veranstaltung in der Stadt, sagt Ratelbeck. Die VR Bank gibt wie jedes Jahr einen größeren Betrag zum Budget dazu. "Wir hoffen noch auf die Förderung durch den Kreis Pinneberg sowie einige Sponsoren", so Ratelbeck weiter.

Ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Bestandteil des Wake-Up-Pi-Konzepts. "Für die Jugendlichen ist es toll, so eine Veranstaltung mit auf die Beine zu stellen oder selbst auf der Bühne zu stehen", sagt Jens Schmidt. Besonders für die Schulprojekte sei dies eine tolle Möglichkeit, um Bühnenluft zu schnuppern. Schulprojekte, die sich noch bewerben möchten, melden sich unter Telefon 04101/249 17 oder unter info@gshpi.de per E-Mail im GSH. Wer wenigstens als Gast dabei sein möchte, sollte sich am Sonnabend, 7. September, von 14 Uhr an auf der Drosteiwiese in Pinneberg einfinden.