Pinneberg

Berufsschule wird ab Sommer gebaut

Vertrag unterzeichnet. Kreis investiert 24 Millionen Euro bis 2015 in Schulneubau in Pinneberg

Pinneberg. Mit der Unterzeichnung des Vertrages machten Landrat Oliver Stolz und Ulrich Falk von der Züblin AG in Hamburg am Dienstag alles klar für den Neubau der Kreisberufsschule in Pinneberg. Das Bauunternehmen, das bereits das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Quickborn neu gebaut hat, wird bis August 2015 komplett neue Gebäude für die 3600 Berufsschüler und 140 Lehrkräfte schaffen. 24 Millionen Euro investiert der Kreis in dieses Projekt. 8,9 Millionen Euro sind im Sommer 2014 fällig, wenn der erste Bauabschnitt fertig ist. Der Rest bei Übergabe an den Kreis ein Jahr später.

70 neue Klassenräume und gut 10.000 Quadratmeter Nutzfläche stehen dann für den Unterricht zur Verfügung. Der Haupteingang mit Glasfassade des dreistöckigen Schulbaus wird an der Verbindungsstraße sein. Auch der Altbau wird saniert. Der Schulbetrieb läuft während der Bauarbeiten weiter.

Die Baufirma wird auch nach Fertigstellung zehn Jahre lang die Nutzbarkeit sämtlicher technischer Anlagen sicherstellen. Dazu gehören Heizung, Lüftung, Fahrstuhl sowie die elektrischen und sanitären Anlagen. Es wird einen großen Versammlungsraum im Eingangsbereich geben. Die Flure erhalten Sitzecken und können zum Lernen und Klönen von den Schülern genutzt werden. Die gesamte Bauzeit beträgt 27 Monate. Baubeginn ist in den Sommerferien mit dem Abbruch eines der maroden Gebäudeteile von 1973.

Schulleiter Peter Behre, der eng in die Planungen und in alle 28 Sitzungen der Lenkungsgruppe von Politik und Verwaltung eingebunden war, freut sich, dass es nun endlich mit den Bauarbeiten losgeht. Seit vier Jahren werden 500 Schüler in Containern unterrichtet, weil etliche alte Räume nicht mehr zu benutzen sind. "Ich bin erstaunt, mit welcher Gelassenheit meine Kollegen dies hingenommen haben."

Landrat Stolz betonte, dass der Kreis jederzeit den Bau überwachen und Eigentümer des Gebäudes bleiben wird. So könne es keine bösen Überraschungen geben wie jüngst bei der Rettungsleitstelle in Elmshorn.