Pinneberg

Pinneberg will seine Märkte in private Hand geben

Die Ausschreibung endet am 21. Mai. Damit sollen Angebot und Service verbessert werden

Pinneberg. Die Stadt Pinneberg will ihre Wochen- und Jahrmärkte privatisieren. Vor Kurzem ist deshalb die Konzession, entweder Wochen- oder Jahrmärkte - oder auch beides - zu betreiben, europaweit ausgeschrieben worden. Die Bewerbungsfrist endet am 21. Mai. Bis dahin haben Bieter die Chance, ein schriftliches Angebot bei der von der Stadtverwaltung beauftragten Kanzlei abzugeben. Unter der Adresse http://ted.europa.eu (DE-Pinneberg: Administrative Dienste in den Bereichen Freizeit, Kultur und Religion) kann im Internet der genaue Ausschreibungstext abgerufen werden.

"Mit der Privatisierung der Märkte sollen das Angebot und der Service für Händler, Kunden und Besucher verbessert werden", sagt Bürgermeisterin Urte Steinberg. Die Stadt werde aber weiterhin ihrer Aufsichtspflicht nachkommen.

Einen Wochenmarkt gibt es in Pinneberg seit 1848. Seit 1960/1961 findet das Markttreiben auf dem jetzigen Marktplatz statt. Dort stehen jeweils sonnabends bis zu 40 Marktbeschicker. Dienstags und donnerstags ist der Wochenmarkt auf dem Platz zwischen Drostei und Rathaus aufgebaut. Dorthin soll nach dem Willen der politischen Mehrheit auch der Sonnabend-Markt verlegt werden.

Einen weiteren, allerdings kleinen Wochenmarkt gibt es seit 1990 mittwochs auf dem Marktplatz im Stadtteil Waldenau. Zu den Wochenmärkten kommen die Jahrmärkte. Jeweils vier Tage lang kann vom 1. Mai an der Frühlingsjahrmarkt sowie vom 1. Oktober an der Herbst-Jahrmarkt auf dem Marktplatz besucht werden.