Halstenbek

HR II gegen VfL II: Auch das Spiel hat seinen Reiz

Wenn Fußballer der SV Halstenbek-Rellingen und des VfL Pinneberg aufeinandertreffen, dann ist immer etwas los.

Halstenbek. Am 13. Mai 2011 etwa blockierten die Halstenbeker den VfL auf dem Weg zum Landesliga-Titel mit einem 3:0-Erfolg. Die Kreisstädter machten die Meisterschaft erst mit einem 5:0 zwei Tage später beim FC Süderelbe perfekt. Am Sonntag, 28. April, schickt sich nun die zweite HR-Mannschaft an, Bezirksliga-Spitzenreiter VfL II vom Weg in die Landesliga abzubringen.

Die Frage lautet, ob die Halstenbeker Sascha Richert, dessen Wechsel zum Pinneberger Oberligateam längst feststeht, nochmals in der Bezirksliga einsetzen. Mit dem Siegtreffer (82.) und zwei Torvorlagen für Robin Strunz (33., 39.) hatte sich Richert beim 3:2 (2:1) im Nachholtreffen über Roland Wedel eigentlich wieder für die HR-Erste empfohlen. Eine erneut gute Leistung würde ihn bei den zukünftigen Vereinsgefährten aber nicht unbeliebt machen, im Gegenteil. "Das wäre auch der Beweis, den richtigen Mann geholt zu haben", sagt VfL II-Coach Heiko Klemme. Zweifacher Wedeler Torschütze war Marco Meins (35., 60.).

Der SC Egenbüttel kam der Vizemeisterschaft nur unwesentlich näher. Auswärts gegen den SV Rugenbergen II waren die Rellinger froh, dass ihnen Alexander Levern in der vierten Minute der Nachspielzeit mit einem verwandelten Handelfmeter noch das 1:1 rettete. "Glücklich zu dem Zeitpunkt, insgesamt aber hoch verdient", urteilte SCE-Co-Trainer Theo Ourgantzidis. Das 1:0 der Bönningstedter erzielte Philip Pinnow in der neunten Minute.

Dem TSV Sparrieshoop gelang der Befreiungsschlag: Uwe Lohse (4), Kevin Oehlers (2), Markus Steffen und Torben Büchner trugen die Tore zum 8:1 (1:0) über den SV West-Eimsbüttel zusammen. Der TSV Holm feierte nach 0:1-Rückstand (Thomas Koziol/58.) ein 2:1 dank Toren von Flemming Matthiessen (79./Foulelfmeter) und Lasse Seidel (85.) über den FC Elmshorn II.