Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Lachnummer

13. März "Pinneberger rügen Pinneberg"

Belebung durch Berufsschüler? Eine Lachnummer! Was glauben Sie, welch gähnende Leere erst einzieht in die Fußgängerzone, wenn der Bert Meyer-Frischemarkt seinen Standort wechselt. Ich wüsste dann auch nicht mehr, was ich dort verloren hätte. Das waren noch Zeiten, als die City durch Läden wie zum Beispiel Hulsebusch & Lau, Tchibo, Gloyer, Lohse. . . . kaufkraftwirksam die Menschen zum Verweilen einlud.

Dagmar Lüders

Nichts mehr los

Ich lebe seit fast 40 Jahren in Pinneberg. Anfangs gab's noch Karstadt, und alle Geschäfte waren belegt. Zu der Zeit bin ich noch gern zum Shoppen in die Stadt gekommen. Heute sieht man nur abgehängte Fenster, ab 14 Uhr ist in Pinneberg nichts mehr los. Für viele Dinge, die man benötigt, muss man ins nächste größere Einkaufszentrum fahren. Ansonsten ist die Nähe zur Elbe und zum Klövensteen attraktiv.

Maja Müller

Idiotische Verkehrsführung

11. März "Wedeler Badebucht zählt 2012 trotz Umbau mehr Gäste"

Stimme voll ihrer Beurteilung der Wedeler Badebucht zu. Leider zeigt dieser Artikel aber auch die unmöglichen lokalen Nahverkehrsverhältnisse in Wedel auf. Ich behaupte einmal, die Badebucht könnte das drei- bis vierfache an Besuchern haben, wenn man diese Badebucht auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen könnte. Ältere Menschen, die nicht motorisiert sind, haben praktisch keine Möglichkeit, die Badebucht zu erreichen.

Die geradezu idiotische Verkehrsführung des 189er Busses, der Wedel bedient, ignoriert nicht nur die Badebucht sondern auch jede Einkaufsmöglichkeit z. B. in der Rissener Straße. Für mich unbegreiflich, warum sich nicht die Geschäfte/Einkaufszentren in der Rissener Straße und die Stadt Wedel dafür starkmachen, dass auch Menschen ohne Auto die Geschäfte und die öffentlichen Einrichtungen aufsuchen können.

Hermann Reher, Wedel

Die Zuschriften geben die Meinung der Einsender wieder. Kürzungen vorbehalten.

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