Pinnebergs neue Bürgermeisterin hat Besuch von ihrer Vorgängerin

Pinneberg. Sie wollte in alter Gewohnheit den Personaleingang des Pinneberger Rathauses benutzen - und stand in Ermangelung des Schlüssels vor verschlossener Tür. Kristin Alheit, 45, ehemalige Bürgermeisterin der Kreisstadt und heutige Sozialministerin von Schleswig-Holstein, hat ihrer Nachfolgerin Urte Steinberg, 54, am Montagnachmittag einen Antrittsbesuch abgestattet.

Nach ihrer Wahl im November hatte die parteilose Urte Steinberg vor wenigen Tagen die Amtsgeschäfte übernommen. "Ich wollte gleich zu Anfang ihrer Amtszeit hier sein, das war mir wichtig", sagte SPD-Politikerin Alheit. Zusammen mit einer Orchidee, selbstgebackenem Brot und Salz brachte sie ihrer Amtsnachfolgerin eine kräftige Finanzspritze in Form von Glücks-Cent-Stücken aus Kiel mit.

"Ich erfrage vor allem die Geschichte der vergangen zwei Jahre", sagte Urte Steinberg, "und hoffe, bei der Regierung immer eine offene Tür zu finden." Das sicherte Kristin Alheit ihr zu. Sie sagte als Mitglied des Pinneberger SPD-Ortsvereins über Urte Steinberg: "Sie war meine Wunschkandidatin."