Pinneberg

Die Burg von Pinnebergs Wappen aus Holz und Granitlack gebaut

Pinneberg. Wolfgang Harbeck ist Hobbykünstler und Liebhaber von Pinneberg. Als Hommage an "seine Stadt" bastelte der gebürtige Pinneberger ein leicht abgewandeltes Modell der Burg, die auf dem Stadtwappen zu sehen ist. Diese Arbeit übergab er der Stadt, vertreten durch Bürgermeister Klaus Seyfert, als lebenslange Leihgabe.

Vor einigen Monaten ist der ehemalige Grafiker Harbeck in Rente gegangen und gibt sich jetzt seinen Hobbys Malen und Basteln hin. "Mein Herz schlägt für Pinneberg.", erklärt der 63-Jährige. Da lag das Motiv seiner Bastelei nicht fern: Aus Sperrholzplatten und Granitlack erstellte Harbeck ein sechs Kilogramm schweres Modell der Burg Pinneberg. Die Idee dazu hatte er schon 2003 gehabt. Damals entwickelte Harbeck den ersten Entwurf des heutigen Objekts. Jetzt, neun Jahre später, hat der Hobbykünstler das Projekt wieder aufgegriffen. Eineinhalb Monate lang war er mit Laubsäge und Granitlack beschäftigt. Das Ergebnis ist ein 75 Zentimeter hohes Modell der im 17. Jahrhundert zerstörten Burg Pinneberg. Bürgermeister Klaus Seyfert ist begeistert. "Ich finde es prima, wenn Pinneberger sich so zu ihrer Heimatstadt bekennen." Vorerst steht die nachgebildete Burg im Foyer des Ratssitzungssaals. Für alle, die in der Geschichte des Pinneberger Wappens weniger versiert sind als Wolfgang Harbeck, ist sie mit einem erklärenden Schild versehen.