Kreis Pinneberg

Drehbrücke im Blickpunkt der Industriekultur

Sechs Denkmale im Kreis Pinneberg werden bei den "Tagen der Industriekultur am Wasser" in der Hamburger Metropolregion hervorgehoben.

Kreis Pinneberg. Darunter ist die Drehbrücke Klevendeich, die seit 1887 Neuendeich und den Moorreger Ortsteil Klevendeich verbindet. Während dort in früheren Zeiten Wegezoll genommen wurde, ist jetzt die Überfahrt frei.

Vom 19. bis 21. August wird in der Region gezeigt, was an maritimen Schätzen in ihr steckt: Neben Schleswig-Holsteins ältester Drehbrücke sind das Heizkraftwerk und die Optischen Werke Möller in Wedel sowie in Elmshorn das Klärwerk und das Industriemuseum und der Ewer Gloria im Blickpunkt. Überall gibt es Vorführungen und tiefgehende Informationen.

Einen Bezug zum Kreis Pinneberg hat auch noch das älteste fahrende Schiff Deutschlands, die Rigmor, die in Elmshorn restauriert wurde und am Wochenende in Glückstadt im Hafen zu besichtigen ist. Insgesamt 80 historische Zeugnisse sind bei den "Tagen der Industriekultur am Wasser" zu besichtigen.

Wer mehr über die Drehbrücke Klevendeich erfahren will, sollte sich einer Führung anschließen. Der Neuendeicher Günther Kops erzählt m Sonnabend und Sonntag, 20. und 21. August, über das Industriedenkmal. Die kostenlose Führung im Auftrag des Vereins Tourismus in der Marsch beginnt jeweils um 14.30 Uhr. Alle anderen können sich in Ruhe die Infotafeln anschauen, die ab Mittwoch aufgestellt werden.

Der Katalog der Industriedenkmale mit einem ausführlichen Programm ist im Elbmarschenhaus in Haseldorf, in Museen, in den Tourismusinformationen und in den Geschäftsstellen des Fahrradklubs ADFC erhältlich.

www.tagederindustriekultur-hamburg.de