Geschichtswerkstatt

Uetersen debattiert über Medien während der Nazi-Diktatur

Welche Rolle spielten die Medien beim Aufstieg der Nationalsozialisten und der Hetze gegen die Juden in Uetersen? Mit welchen Terror-Methoden versuchte die NSDAP, ihre Gegner in der Stadt auszuschalten?

Uetersen. Antworten auf diese Fragen gibt es am Mittwoch, 15. Juni, von 19 Uhr an im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der Geschichtswerkstatt in der Uetersener Gaststätte Taps, Pinnauallee 1. Die Reihe "Gegen das Vergessen" wird damit fortgesetzt. Später will die Geschichtswerkstatt Vorschläge für "Stolpersteine" machen, die an die Opfer der Nazis in Uetersen erinnern sollen. Als Gast begrüßen die Schüler der mit dem Bertini-Preis ausgezeichneten Geschichts-AG des Ludwig-Meyn-Gymnasiums (LMG) an diesem Abend Roland von Ziehlberg, den Verleger der Uetersener Nachrichten.

Von Ziehlberg wird mit dem Schüler Tobias Reusch und Geschichtslehrer Sönke Zankel über Hetzartikel der Uetersener Nachrichten in der Nazizeit und die Aufarbeitung nach dem Ende der Diktatur sprechen. Birte Jensen und Lena Voß tragen ihre Recherchen zum NS-Terror im Jahre 1932 in Uetersen vor. Außerdem musizieren Per Sievers, Dario Becker und Marek Ehlers. Der Eintritt ist frei.

Die Geschichtswerkstatt wird die Gesprächsreihe fortsetzen. Kontakt: Erhard Vogt, 04122/90 15 21.