Pinneberg

Leserbriefe an die Redaktion

Schonender Umgang

"Tornescher K-22-Gegner fordern endlich aussagekräftige Zahlen"

Es ist enttäuschend, dass Bürgermeister Krügel mit falschen Zahlen an die Öffentlichkeit geht

Hamburger Abendblatt 21. September

Es soll doch nur weiterer Schaden vermieden werden! Ein etwas schonender Umgang mit unserem "Stadthäuptling" ist in diesem Fall wohl angebracht. Versucht er vielleicht nun doch nur seinen bereits verursachten Flurschaden, durch den erfolgten, wohl rechtswidrigen, Ausbau des Teilstücks der K22 auf Tornescher Seite, kostenmäßig von der Stadt fernzuhalten. Vielleicht könnte man ihn manchmal einen Rabulisten nennen, nur hat er wohl inzwischen zur Kenntnis genommen, wie Kreis und Land die Zuschuss-Praxis sehen. Somit ist abzuwarten, wie er auf die seinen Zahlen widersprechende Kreisaussage bezüglich Entlastung reagiert.

Kommt schließlich nicht oft vor, dass ausgerechnet der Kreis ihm öffentlich widerspricht. Trotz Rauchverbot scheint es in Tornesch noch starken Tobak zu geben. Wer meint, in Tornesch ist es wie anderswo, wird schnell eines Besseren belehrt. Das sieht man schon daran, dass hier eine Führungsposition nicht einfach weg gelobt wurde, sondern zwei Posten parallel ausübt.

Holger Stoss, Tornesch

Hervorragende Idee

"Die ersten Ehrenamts-Preisträger"

Zum ersten Mal hat Halstenbek den Ehrenamtspreis verliehen.

Hamburger Abendblatt 28. September

Hier wurde eine hervorragende Idee umgesetzt, die unsere Bürgermeisterin, Frau Hoss-Rickmann bereits vor ihrer Wahl propagierte; und das Ganze im ansonsten nicht immer bevorzugten Ortsteil Krupunder: Bürgerempfang mit Verleihung eines Halstenbeker Ehrenamtspreises, Ehrung von Sportlern mit über die Ortsgrenzen hinausgehenden Leistungen sowie Begrüßung von Halstenker Neubürgern, die in den vergangenen 12 Monaten die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten haben.

Letzteres ein seltenes Beispiel, gelungene Ausländer-Integration von berufener amtlicher Seite hervorzuheben. Was man durchaus mit ähnlichen Aktivitäten in dieser Richtung fortsetzen könnte. Schade, dass man eine Vertretung der Japanischen Schule, seit etlichen Jahren in Halstenbek ansässig, und der deswegen hinzugezogenen und nicht mehr kleinen japanischen Bevölkerung, wieder vermissen musste.

Dazu gab es Politiker, Verwaltungsmitglieder und Leute, die in Halstenbek mit öffentlichen Aufgaben betraut sind, zum Anfassen - und Diskutieren.

Die Rathausmitarbeiter und Schüler des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums warteten mit Speisen und Getränken auf. Spenden aus der Geschäftswelt ermöglichten die Verwendung der Erträge zu gemeinschaftlichen Zwecken, einfach nachahmenswert.

Auch könnten andere Geschäfte so manche Sponsorenlücke schließen und auf diese Weise ihren Kunden zur Seite stehen. Halstenbeks karitative und freiwillige Organisationen, wie Feuerwehr etc., zeigten sich als nicht wegzudenkende Elemente ehrenamtlicher Gemeindearbeit. Mit Sicherheit werden Veranstaltungen dieser Art auch in Zukunft einen hohen Aufmerksamkeitsgrad erhalten und ihre Präsentation des Miteinanders Schule machen.

Heinz Wöhler, Halstenbek

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