Pinneberg

Von Comedy bis Musik-Revue im Forum Schenefeld

Foto: Bo Lahola / Bo Lahola/Hamburger Kammerspiele

Das Theater im Forum Schenefeld präsentiert in der kommenden Spielzeit ein abwechslungsreiches Programm

Schenefeld. Das "TiF" geht in die nächste Saison. Hinter der Abkürzung verbirgt sich das T heater i m F orum in Schenefeld. Dass sich die Bühnenfreunde in Schenefeld und Umgebung auch in der kommenden Saison wieder auf ein abwechslungsreiches Programm freuen dürfen, dafür sorgt wieder Axel Schneider, Intendant der Hamburger Kammerspiele, zu denen auch das Theater Altona gehört. Unterhaltsam bis ernst geht es in insgesamt acht Vorstellungen mit Bühnenprofis zu.

Zum Auftakt eine musikalische Comedy-Revue mit der Familie Malente

Los geht es am Dienstag, 19. Oktober, um 20 Uhr mit "12 Punkte für ein bisschen Frieden". Der Titel verrät es schon, es dreht sich um den "Grand Prix Eurovision de la Chanson". Die Familie Malente präsentiert mit viel Musik und Spaß sowie einer gehörigen Portion Ironie einen Ausflug in die Welt dieses "Song-Contests". Das Publikum erwartet eine musikalische Comedy-Show mit bestechend schräger Note. Am 2. November, 20 Uhr, folgt "An allen Fronten - Lili Marleen und Lale Andersen" von Gilla Cremer.

Robin Hood - Ein Theatererlebnis zu einer familienfreundlichen Zeit

Wer kennt nicht Robin Hood, den Kämpfer gegen das Unrecht, und den Sheriff von Nottingham. Axel Schneider hat die Geschichte für die Bühne bearbeitet, und das Altonaer Theater hat sie inszeniert. Mit gewitztem Charme und tollkühnem Mut schaffen es Robin und sein Gefolge immer wieder, dem Sheriff zu trotzen. Malcolm Ranson ist einer der gefragtesten Fechtdesigner (jemand der Fechtszenen inszeniert) der ganzen Welt. Schon in frühester Kindheit - inspiriert durch das Robin-Hood-Thema - verwirklicht er mit der Regie einen Jugendtraum. Und weil dies eine Geschichte für die ganze Familie ist, beginnt die Aufführung am 21. November bereits um 18 Uhr.

"Erinnerung an eine Walisische Weihnacht" nach einer Erzählung von Dylan Thomas beschreibt in unnachahmlicher Weise mit viel eigener Wortschöpfung, einem unbändigen Humor und immer wieder liebevollem Blick für Details die Aufregungen, Erlebnisse und Abenteuer seiner Kindheit, aber vor allem die Klänge und Gerüche eines Weihnachtstages in einer kleinen walisischen Stadt. Passend zum Titel wird es kurz vor Weihnachten am 14. Dezember von 20 Uhr an aufgeführt.

"Pasta e basta" spielt in der Küche eines italienischen Restaurants. Drei Köche, ein Kellner, eine Tellerwäscherin - aber nur einer aus der Küchencrew ist wirklich Koch aus Leidenschaft. Für die anderen ist die Küche ein Platz ihrer Träume, Leidenschaften und der musikalischen Sehnsucht nach Italien. Und so erklingen viele bekannte Melodien in Dietmar Löfflers Liederabend am 18. Januar von 20 Uhr an.

Michael Ehnert hat "Schillers sämtliche Werke . . . leicht gekürzt". Deshalb gibt es am 9. Februar, 20 Uhr, einen komödiantischen Parforceritt durch Klassiker von "Kabale und Liebe" bis "Wilhelm Tell".

Daniel Kehlmanns Bucherfolg gibt es jetzt auch als Bühnenfassung

Was wäre, wenn Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß mit ihren Sehnsüchten, Schwächen und Stärken aufeinander träfen? Dieses Szenario beschreibt Daniel Kehlmann höchst unterhaltsam in seinem Bestseller "Die Vermessung der Welt". Dirk Engler hat daraus ein Bühnenstück gemacht, das am 22. März von 20 Uhr an gezeigt wird.

Mit einem Gastspiel des Ohnsorg-Theaters endet am 5. April die Saison des "TIF". Von 20 Uhr an spielen die plattdeutschen Mimen dann die Komödie "Keerls dör und dör!"