Pinneberg

Leserbriefe

Nahversorger unterstützen

"Penny-Rückzug aus Geschäftszentrum Krupunder ist 'eine Katastrophe'", PZ vom 8. Januar

Zum Wohngebiet Krupunder gehört auch das Wohngebiet zwischen der A 23 und der Altonaer Straße auf dem Gebiet der Gemeinde Rellingen. Dort gibt es außer Aldi (jenseits der A 23), seit Langem keine Nahversorgung mehr. Wir wohnen in Rellingen-Krupunder in der Nähe des Krupunder Sees. Wir kaufen regelmäßig auch bei Edeka am Krupunder Bahnhof in Halstenbek ein, um die "Nahversorger" zu unterstützen. Nur was wir dort nicht bekommen, wird in Eidelstedt eingekauft (Wochenmarkt). Aus unserem Wohngebiet ist kein Geschäft ohne Pkw-Einsatz zu erreichen.

Wenn Kunden in ausreichender Form den Penny-Markt frequentiert hätten, wäre dieser sicher geblieben. Den Edeka-Laden als Alternative auszuschließen (wegen der höheren Preise), um dann mit dem Pkw weitere Wege zu fahren, birgt die Gefahr in sich, dass auch der Edeka-Laden irgendwann in Schwierigkeiten gerät. Noch ist der Ladeninhaber jung und sehr rührig und zuvorkommend. Und spätestens, wenn ihre Interviewpartner aus dem Artikel eines Tages nicht mehr Auto fahren können, werden sie sich fragen, wo ist Edeka geblieben?

Oskar Martin, Halstenbek-Krupunder

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An die Pinneberger Zeitung , Lindenstraße 30, 25421 Pinneberg, E-Mail: pz@abendblatt.de