Pinneberg
Bauvorhaben

Debatte um Sitzstufen auf dem Lindenplatz

Nicht ohne Änderungswünsche haben die Pläne für eine Umgestaltung der Pinneberger Fußgängerzone eine erste Hürde passiert.

Pinneberg - Auf der Sitzung des Umweltausschusses wurde beschlossen, die Entwürfe der Rellinger Planungsgruppe Haß für Verbesserungen im Fahltskamp und auf dem Lindenplatz zu modifizieren.

Stein des Anstoßes während der Beratungen waren Einwände der Wirtschaftsgemeinschaft. Den Kaufleuten passen die Vorschläge für den Lindenplatz nicht. Dort sollte nach den Plänen von Haß das abschüssige Niveau durch ein Plateau ausgeglichen werden. Entstehen würde so ein hohe Kante auf der Geschäftezeile zum PIZ hin, in die nach den Vorstellungen der Landschaftsarchitekten Sitzstufen integriert werden sollten.

"Auf dem Lindenplatz bleibt die Oberfläche so, wie sie ist", fasste Ausschuss-Vorsitzender Manfred Stache das Abstimmungsergebnis zusammen. Gegen das Plateau habe es Vorbehalte gegeben, weil die eine Seite der Geschäfte den Blicken und dem leichten Zugang entzogen worden wären. Nach jetzigem Stand sollen nur in der Nähe des Geschäftshauses mit der Filiale des Schuhhauses Armbruster Stufen entstehen, um einen Übergang zum PIZ zu schaffen.

Noch nicht beraten wurde der Vorschlag des Seniorenbeirats, auf dem Lindenplatz ausreichend ordentliche Bänke mit Rückenlehnen aufzustellen. "Sitzstufen oder ähnliche Plätze zum Niederlassen sind für Senioren nicht geeignet", sagt Claus Dieter Westphal, Vorsitzender des Gremiums. (mg)