Pinneberg
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"Tierische Rettungsaktion" - 13 Pferde stecken im Schlamm fest

Ungewöhnlicher Einsatz für Feuerwehr und Polizei gestern Mittag in Hetlingen: Dort hatten 13 Pferde ein zunächst freiwilliges Bad im Bullenfluss genommen, waren dann jedoch im Matsch stecken geblieben.

Hetlingen - Mit vereinten Kräften gelang es den Kräften des betroffenen Hofes sowie Feuerwehrleuten aus Hetlingen und Haseldorf, die Tiere aufs Ufer zu bugsieren.

Die "tierische Rettungsaktion" begann um 12.30 Uhr. Die einjährigen Pferde stammen aus dem Raum Ostholstein und waren gegen Mittag auf dem Hof Idenburg eingetroffen. Nachdem sie vom Pferdeanhänger auf ihre neue Weide gelangten, preschten die Tiere los, um ihr neues Revier zu inspizieren. Dabei waren sie jedoch zu entdeckungsfreudig.

So wird die Weide auf einer Seite vom Bullenfluss, einem Nebenarm der Hetlinger Binnenelbe, begrenzt. Dorthin liefen die Tiere - offenbar um zu trinken. Dann rutschten sie ab und steckten fest. Weil die Mitarbeiter des Hofes die Vierbeiner nicht allein befreien konnten, das Ufer sehr hoch lag und der Wasserstand sich erhöhte, wurde zunächst die Hetlinger Wehr, wenig später dann die Kollegen aus Haseldorf alarmiert. Auch der zuständige Polizist Michael Beutel packte im bis zu 1,60 Meter tiefen Wasser mit an. So wurden Feuerwehrschläuche um die Pferde geschlungen und sie dann, wie beim Tauziehen, aus dem Fluss gezogen. Nach 90 Minuten waren alle Vier- und Zweibeiner unverletzt wieder im Trockenen. (kol)