Nachruf

Die Fußballszene im Kreis Segeberg trauert um Heiwi Genz

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Heiwi Genz ist tot: Der langjährige Fußballtrainer und Funktionär, der bei vielen Vereinen im Kreis Segeberg tätig war, ist im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

Heiwi Genz ist tot: Der langjährige Fußballtrainer und Funktionär, der bei vielen Vereinen im Kreis Segeberg tätig war, ist im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.

Foto: Thomas Maibom

Trainer, Obmann, sportlicher Leiter: Er war bei vielen Vereinen in der Region tätig und beliebt. Nachricht sorgt für große Anteilnahme.

Kreis Segeberg.  Es gibt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit niemanden in der Fußballszene des Kreises Segeberg, der ihn nicht kannte und mochte: Heiwi Genz, der eigentlich Heinrich-Wilhelm hieß, hatte für alle Sportler und Zuschauer, für den eigenen Verein und Gegner ein Lächeln übrig, egal ob bei Sieg oder Niederlage. Auch für Pressevertreter nahm er sich die Zeit, um seine Sicht auf das Geschehen zu schildern, ob nun in der Oberliga oder in der Kreisliga.

Wie nun bekannt wurde, ist Genz am 7. August im Alter von 70 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben. „Es ist schwer, Worte für etwas zu finden, das man selbst nicht begreifen kann“, schreibt der TuS Hartenholm auf Instagram und Facebook. „Wir trauern um Heiwi Genz – unseren langjährigen Ligaobmann, einen unserer treuesten Begleiter und einen einzigartigen Menschen, der von uns allen zutiefst geschätzt wurde“.

Die Fußballszene im Kreis Segeberg trauert um Heiwi Genz

Sein Sohn Martin ist derzeit Trainer der Verbandsligamannschaft – als er während seiner aktiven Laufbahn als Spieler zum Club kam und dessen Kapitän wurde, übernahm sein Vater den Job des Ligaobmanns. Man feierte große Erfolge wie den Oberliga-Aufstieg und den Masters-Sieg. Später arbeitete das Duo auch gemeinsam beim VfR Neumünster oder bei Fetihspor Kaltenkirchen.

Einen Namen hatte sich Heiwi Genz schon lange vorher gemacht, viele Jahre stand er beim TSV Kattendorf gemeinsam mit Rüdiger Vondran als gleichberechtigtes Trainerduo an der Seitenlinie – Martin schoss als junger Kicker auf dem Platz die Tore. Auch beruflich, nämlich als Lehrer, hatte Genz mit jungen Menschen zu tun. „Er hat die Schule zu einem besseren Ort gemacht“, schreibt ein ehemaliger Schüler unter der Trauernachricht.

Heiwi Genz: Trauerfeier am nächsten Freitag in Kaltenkirchen

Vereine wie die Bramstedter TS, die Kaltenkirchener TS und der SSC Phoenix Kisdorf sprechen ihr Beileid aus. Der SV Todesfelde gedenkt einem „herausragenden Sportsmann und Freund des Fußballs“.

Am Freitag, 25. August, findet ab 13.15 Uhr eine Trauerfeier in der St. Michaeliskirche in Kaltenkirchen statt. Freunde und Weggefährten sind herzlich willkommen. Auf Wunsch des Verstorbenen bittet die Familie, keine Trauerkleidung zu tragen.

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