Tischtennis-Regionallliga

SV Friedrichsgabe startet mit 5:5-Unentschieden

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Frank Best
Der Mannschaftskader der Tischtennisdamen des SV Friedrichsgabe für die Regionalliga-Saison 2021/2022: Ariane Liedmeier, Anastasiia Solodenko, Lena Mollwitz (h. v. l.), Viktoriya Kondratenko, Carina Ludwig und Luna Bousselmame (v. v. l.).

Der Mannschaftskader der Tischtennisdamen des SV Friedrichsgabe für die Regionalliga-Saison 2021/2022: Ariane Liedmeier, Anastasiia Solodenko, Lena Mollwitz (h. v. l.), Viktoriya Kondratenko, Carina Ludwig und Luna Bousselmame (v. v. l.).

Foto: Frank Ludwig

Damenteam teilt sich wie zu Beginn der Seriie 2020/2021 mit dem Kieler TTK die Punkte. Starkes Debüt von Viktoriya Kondratenko.

Norderstedt.  Die Tischtennisdamen des SV Friedrichsgabe hatten ein Déjà-vu: Vor fast genau einem Jahr starteten sie mit einem Unentschieden gegen den Kieler TTK in die später wegen der Corona-Pandemie abgebrochene Regionalliga-Saison 2020/2021. Da Staffelleiter Andreas Ahlers (Berlin) bei der Gestaltung des neuen Spielplans wenig Kreativität bewies, trafen sie im ersten Match der Serie 2021/2022 wieder auf den KTTK – und erneut gab’s nach einer umkämpften Partie eine Punkteteilung.

„Das wollten wir eigentlich vermeiden“, sagte die beim SVF für den kompletten Damenbereich verantwortliche Bettina Ludwig, „aber das Endergebnis ist gerecht, und wir können mit dem 5:5 gut leben. In der Verfassung, in der die Kielerinnen bei uns angetreten sind, gehören sie mit Sicherheit zu den besten Teams in der Regionalliga. Ansonsten hätten sie sich nicht einen Tag später beim TSV Schwarzenbek mit 9:1 durchgesetzt.“

Überragend: Kiels Lin Sievers

Dass es für den SV Friedrichsgabe nicht zum erhofften Auftaktsieg reichte, lag hauptsächlich an der gegnerischen Spitzenspielerin Lin Sievers, der ihre längere Verletzungspause nicht anzumerken war. „Was sie gezeigt hat“, so Ludwig anerkennend, „war schon große Klasse.“ Leidtragende waren die Fried­richsgaberinnen Lena Mollwitz und Anastasiia Solodenko, die sich im oberen Paarkreuz jeweils deutlich geschlagen geben mussten.

Ähnlich souverän wie Sievers trumpfte SVF-Neuzugang Viktoriya Kondratenko auf. Die Ukrainerin, die sich vor der Saison via Internet bei den nach Verstärkung suchenden Friedrichsgaberinnen gemeldet hatte und daraufhin als Ersatz für die zum VfL Kellinghusen (3. Bundesliga) Anna Schüler verpflichtet wurde, machte im ersten Match für ihren neuen Club im unteren Paarkreuz mit der früheren Landesranglistensiegerin Meike Müller und Lena Meiß kurzen Prozess. Bettina Ludwig war begeistert: „So könnte sie bei uns sicherlich auch an Position eins oder zwei spielen.“

Carina Ludwig fehlt im letzten Einzel die Erfahrung

Einen starken Auftritt hatte zudem die jüngste Spielerin der Gastgeberinnen. Carina Ludwig (16) besiegte Müller mit 3:1. Sie hätten sogar zur Heldin der gesamten Partie werden können. Doch im letzten Einzel gegen Meiß (1:3) fehlte ihr noch ein Tick Erfahrung. „Sie wusste, dass sie gewinnen kann – und war deshalb nicht ganz so locker, wie es nötig gewesen wäre“, sagte ihre Mutter.

Das nächste Mal um Regionalliga-Punkte geht’s für den SVF am Sonntag um 15 Uhr beim TSV Schwarzenbek.

Tischtennis-Regionalliga Nord Damen: SV Friedrichsgabe – Kieler TTK 5:5. Doppel: Lena Mollwitz/Carina Ludwig – Karina Pankunin/Lena Meiß 5:11, 8:11, 12:14; Anastasiia Solodenko/Viktoriya Kondratenko – Lin Sievers/Meike Müller 11:6, 12:10, 9:11, 11:13, 11:6. Einzel: Mollwitz – Pankunin 10:12, 4:11, 11:9, 4:11; Solodenko – Sievers 4:11, 11:9, 3:11, 3:11; Kondratenko – Meiß 11:5, 11:2, 11:7; Ludwig – Müller 11:8, 11:4, 3:11, 11:6; Mollwitz – Sievers 4:11, 6:11, 7:11; Solodenko – Pankunin 11:4, 11:9, 9:11, 11:7; Kondratenko – Müller 11:5, 11:4, 11:3; Ludwig – Meiß 10:12, 13:11, 7:11, 6:11.

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