Auswärtssieg gegen HSV II

3:2 – Es müllert bei Eintracht Norderstedt

Frank Best
Der eingewechselte Phliipp Müller (Mitte) wird nach dem entscheidenden Treffer für Eintracht Norderstedt von seinen Mannschaftskollegen beglückwünscht.

Der eingewechselte Phliipp Müller (Mitte) wird nach dem entscheidenden Treffer für Eintracht Norderstedt von seinen Mannschaftskollegen beglückwünscht.

Foto: Frank Best

Joker Philipp Müller trifft doppelt. Jan Lüneburg erzielt sein 100. Pflichtspieltor für für den Club von der Ochsenzoller Straße.

Hamburg. Die Regionalliga-Fußballer von Eintracht Norderstedt haben wie von Trainer Jens Martens den Bock umgestoßen. Nach fünf Partie ohne Sieg setzte sich seine Mannschaft im Nachbarschaftsduell gegen den Hamburger SV II verdient mit 3:2 (1:1).

Zum Matchwinner wurde dabei ein Akteur, dem seit seinen Wechsel von Viktoria Berlin zur Eintracht das Pech förmlich an den Fußballschuhen klebte. Nach einer Lebensmittelvergiftung vor dem Vorbereitungs-Trainingslage auf die Saiso 2021/2022 hatte sich Müller eine schwere Oberschenkelzerrung zugezogen – vier Wochen Zwangspause.

Das Sorgenkind wird zum Matchwinner

Doch die Leidenszeit ist abgehakt. Beim HSV II wurde Mittelfeldmann Müller nach der ersten Halbzeit für Rico Bork eingewechselt und war zum 2:2 (65.) sowie 3:2 (68.) erfolgreich. Außerdem traf Jan Lüneburg, der seit 2013 für den Club von der Ochsenzoller Straße kickt. Das zwischenzeitliche 1:1 (34.) war sein 100. Pflichtspieltreffer für die Eintracht.

Hamburger SV II – Eintracht Norderstedt 2:3 (1:1). – Zuschauer 170. – Schiedsrichter: Bela Bendowski (Lübeck). – Tore: 1:0 Robin Velascco (16. Minute), 1:1 Jan Lüneburg (34.), 2:1 Jonah Fabisch (50.), 2:2, 2:3 Philipp Müller (65./68.). – Eintracht Norderstedt: Huxsohl – Marxen, Nuxoll, Grau, Kummerfeld (81. Hölscher) – Behounek, Bork (46. Müller) – Saad (78. Nyarko), Williams, Brüning (81. Choi) – Lüneburg.

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