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Nach der Schlappe in Flensburg geht’s gegen USC Paloma

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Frank Best
Dylan Williams (Eintracht Norderstedt, l.) drückt den Ball zum 1:2 gegen den SC Weiche Flensburg 08 über die Linie. 

Dylan Williams (Eintracht Norderstedt, l.) drückt den Ball zum 1:2 gegen den SC Weiche Flensburg 08 über die Linie. 

Foto: noveski.com

Die Regionalliga-Kicker von Eintracht Norderstedt wollen am Mittwoch in die vierte Runde des Hamburger Lotto-Pokals einziehen.

Flensburg/Norderstedt. Viel Zeit zum Wundenlecken bleibt nicht. Vier Tage nach der 1:2 (0:2)-Niederlage beim SC Weiche Flensburg 08 steht für die Regionalliga-Fußballer von Eintracht Norderstedt bereits das nächste Pflichtspiel auf dem Plan: Am Mittwoch geht’s beim Hamburger Oberligisten USC Paloma um den Einzug in die vierte Runde des Hamburger Lotto-Pokals. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz an der Brucknerstraße ist um 19.30 Uhr.

Eintracht nimmt das Pokalmatch sehr ernst

„Wir nehmen dieses Match sehr ernst“, sagte Olufemi Smith, der im Manfred-Werner-Stadion das alleinige Sagen an der Seitenlinie hatte. Grund: Sein Kollege Jens Martens verzichtete wegen Unwohlseins darauf, den Trip an die Förde mitzumachen.

Smith war nach der Partie – einmal abgesehen vom Endresultat – nicht unzufrieden: „Ich glaube, wir haben über 90 Minuten eine ordentliche Partie geliefert, Wir sind schleppend ins Spiel hineingekommen, haben mit zunehmender Dauer aber mehr Kontrolle bekommen. Wenn man bei Weiche zur Pause mit zwei Toren hinten liegt, wird das erfahrungsgemäß eine ganz harte Nuss. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, wie sich sich gegen die Niederlage gestemmt und immer wieder fußballerische Lösungen gefunden hat.“

Defizite in Angriff und Abwehr

Festzuhalten bleibt aber auch: Vor dem Seitenwechsel agierten die Gäste bis auf einen Schuss von Jasper Hölscher, den der Flensburger Keeper Florian Kirschke in der 8. Minute parierte, ohne Ideen und Durchschlagskraft. Das muss sich schleunigst ändern. Ansonsten dürfte die Eintracht Probleme bekommen, sich wie angestrebt nach der ersten Saisonhälfte für die Meisterrunde der zehn besten Teams aus der Nord- und Südgruppe zu qualifizieren.

Ebenfalls auffällig: Die Norderstedter Defensive macht auch nach fünf absolvierten Regionalliga-Partien noch immer keinen sattelfesten Eindruck. „Wir waren bei beiden Flensburger Toren nicht eng genug an unseren Gegenspielern dran“, sagte Innenverteidiger und Mannschaftskapitän Hamajak Bojadgian selbstkritisch, „im Match gegen Paloma werden wir versuchen, es besser zu machen.“

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