Punktspielauftakt

Eintracht Norderstedt will in die Meisterrunde

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Frank Best
Das Aufgebot von Eintracht Norderstedt für die Regionalliga-Saison, hintere Reihe von links: Zeugwart Said Parniani, Physiotherapeutin Jindra Nesteriuk, Jan Lüneburg, Hamajak Bojadgian, Yannik Nuxoll, Philipp Koch, Nils Brüning, Lesley Karschau, Benjamin Dreca, Fabian Grau, Trainer Jens Martens. Mittlere Reihe von links: Betreuer Jürgen Krohn, Physiotherapeutin Vanessa Blunk, Torwarttrainer Marc-Aaron Kassler, Rico Bork, Evans Nyarko, Jonas Behounek, Dane Kummerfeld, Jasper Hölscher, Kangmin Choi, Elias Saad, Noel Denis, Athletiktrainer André Ladendorf, Trainer Olufemi Smith. Vorne von links: Jordan Brown, Juri Marxen, Philipp Müller, Stefan Rakocevic, Lars Huxsohl, Marcel Kindler, Batuhan Evren, Michael Igwe und Dylan Williams.

Das Aufgebot von Eintracht Norderstedt für die Regionalliga-Saison, hintere Reihe von links: Zeugwart Said Parniani, Physiotherapeutin Jindra Nesteriuk, Jan Lüneburg, Hamajak Bojadgian, Yannik Nuxoll, Philipp Koch, Nils Brüning, Lesley Karschau, Benjamin Dreca, Fabian Grau, Trainer Jens Martens. Mittlere Reihe von links: Betreuer Jürgen Krohn, Physiotherapeutin Vanessa Blunk, Torwarttrainer Marc-Aaron Kassler, Rico Bork, Evans Nyarko, Jonas Behounek, Dane Kummerfeld, Jasper Hölscher, Kangmin Choi, Elias Saad, Noel Denis, Athletiktrainer André Ladendorf, Trainer Olufemi Smith. Vorne von links: Jordan Brown, Juri Marxen, Philipp Müller, Stefan Rakocevic, Lars Huxsohl, Marcel Kindler, Batuhan Evren, Michael Igwe und Dylan Williams.

Foto: Anne Pamperin

Regionalliga-Fußballer starten am Freitag in die Punktserie 2021/2022. Gegner im Edmund-Plambeck-Stadion ist der 1. FC Phönix Lübeck.

Norderstedt. Das letzte Punktspiel zwischen den Regionalliga-Fußballern von Eintracht Norderstedt und dem 1. FC Phönix Lübeck war eine klare Sache. Vor etwas weniger als einem Jahr setzten sich die Garstedter im Stadion Buniamshof durch Tore von Johann von Knebel (25.), Nick Gutmann (63.) und Evans Nyarko mit 3:0 (1:0) durch. Da die vergangene Serie wegen der Corona-Pandemie zunächst abgebrochen und später annulliert wurde, fiel die für die Rückrunde angesetzte Revanche aus.

Am morgigen Freitag treffen die beiden Teams nun im ersten Match der Saison 2021/2022 erneut aufeinander. Anstoß im Norderstedter Edmund-Plambeck-Stadion ist um 19 Uhr. Und das Kräfteverhältnis zwischen den beiden Mannschaften ist – obwohl sich die Gäste am vergangenen Wochenende mit dem Aus im Landespokal beim FC Kilia Kiel kräftig blamierten – anders als im Sommer 2020.

Die Lübecker haben aufgerüstet

„Das ist ein 50/50-Spiel“, sagt Eintracht-Trainer Jens Martens, „Phönix Lübeck hat mit hohem finanziellen Aufwand enorm aufgerüstet.“ Treibende Kraft im Hintergrund ist Sportdirektor Frank Salomon, der die Hansestädter in der vierthöchsten Klasse etablieren will und dabei gerne mal seine Privatschatulle öffnet – beispielsweise für die Verpflichtung eines Hochkaräters wie Haris Hyseni (zuletzt SSV Ulm 1846). „Den hätte ich auch gern geholt“, sagt Martens, „er ist wohl der beste Mittelstürmer in der Regionalliga Nord.“

Seine eigene Truppe sieht der Fußballlehrer „konditionell noch nicht bei 100 Prozent“. Das sei wegen einer ruckeligen Vorbereitung und diversen K.o.-Spielen in den vergangenen Wochen aber auch nicht möglich. Dessen ungeachtet ist das Saisonziel von Eintracht Norderstedt ambitioniert. „Wir wollen in die Meisterrunde“, so der Coach. Das heißt im Klartext: mindestens Rang fünf in der Nord-Gruppe.

Favorit in der Elfer-Staffel: SC Weiche Flensburg 08

Topfavorit in der Elfer-Staffel ist für Jens Martens der SC Weiche Flensburg 08. „Wie stark die sind, haben sie bei ihrer unglücklichen Niederlage im DFB-Pokal gegen Zweitligist Holstein Kiel bewiesen. Die Flensburger verfügen über eine überragende Defensive und sind zudem extrem gefährlich bei Standardsituationen.“

Schwer einzuschätzen seien andere Clubs wie der VfB Lübeck, der sein Aufgebot im Vergleich zur Drittliga-Abstiegssaison erheblich verändert hat, der finanzstarke FC Teutonia 05 Ottensen, die stets unbequeme SV Drochtersen/Assel, das verjüngte zweite Team des Hamburger SV – und auch der 1. FC Phönix Lübeck.

Drei Leistungsträger fallen aus

Dass die zweite Mannschaft des FC St. Pauli eine gute Rolle spielen wird, ist für Martens, der noch einige Zeit auf seine verletzten Leistungsträger Jordan Brown (Wade), Juri Marxen (Knie) und Evans Nyarko (Achillessehne) verzichten muss, ausgemacht: „Mein Kollege Joachim Philipkowski hat einen starken Kader zusammen.“

Die Fußballer von TuRa Harksheide bestreiten ebenfalls am Freitag ihr erstes Punktspiel in der Landesliga 1. Um 19.30 Uhr kommt Nikola Tesla in den collatz+schwartz-Sportpark am Exerzierplatz. Anstoß ist um 19.30 Uhr.

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