Fussball-Regionalliga

Eintracht Norderstedt muss ein weiteres Mal umplanen

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Frank Best
Eintracht-Trainer Jens Martens hofft auf eine Fortsetzung des Regionalliga-Spielbetriebs im März. 

Eintracht-Trainer Jens Martens hofft auf eine Fortsetzung des Regionalliga-Spielbetriebs im März. 

Foto: Thomas Maibom

Ursprünglich wollte Coach Jens Martens am 11. Januar zum ersten Teamtraining im Jahr 2021 bitten -- doch daraus wird nichts.

Norderstedt. So richtig dran geglaubt hatte angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen eh niemand mehr. Doch nach der jüngsten Video-Schalte der 14 Ministerpräsidenten und zwei Ministerpräsidentinnen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ist es nun auch amtlich: Die Regionalliga-Fußballer von Eintracht Norderstedt müssen ihren für Montag, 11. Januar, geplanten Trainingsauftakt nach hinten verschieben - und zwar auf unbestimmte Zeit.

Alle Sport- und Freizeitanlagen sind geschlossen

"Das war absehbar. Wir müssen es so hinnehmen, wie es ist und mit den uns zur Verfügung stehenden technischen Hilfsmittel das Beste aus der Situation machen", kommentierte Coach Jens Martens die Verlängerung des harten Lockdowns bis Ende des Monats. Nicht einmal Einzeltraining ist möglich, da in Schleswig-Holstein alle Sport- und Freizeitanlagen geschlossen sind.

Der Fußballlehrer hatte seinen Spielern in den vergangenen 14 Tagen ein individuelles Laufprogramm verordnet. Schwerpunkt war die Verbesserung der Grundlagenausdauer. In Phase zwei wird nun die Belastung verkürzt, dafür aber intensiviert. Hinzu kommen zwei Cyber-Fitness-Einheiten pro Woche.

Um sich einen genauen Überblick über die körperliche Verfassung und die Einsatzbereitschaft des Kaders verschaffen, bedient sich das Norderstedter Trainerteam moderner Methoden. Die von der Adidas-App Runtastic gelieferten Daten geben eine unbestechliche Auskunft über den Leistungszustand der Kicker.

Fortsetzung des Spielbetriebs im März?

Die Eintracht-Verantwortlichen hoffen auf eine Fortsetzung des Regionalliga-Spielbetriebs im März. Das wahrscheinlichste Szenario ist, dass nach einer vierwöchigen Vorbereitungsphase zunächst die noch ausstehenden Nachholspiele - in der Nordgruppe fünf, in der Südstaffel sieben - ausgetragen werden. Anschließend könnten dann die Meister- und die Abstiegsrunde mit zwölf bzw. zehn Mannschaften über die Bühne gehen.

Ehe der Ball wieder rollen kann, muss allerdings erst das Wettkampfverbot für Amateursport aufgehoben werden. Und wann dies geschieht, ist aktuell völlig ungewiss...

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