Fussball

3:2 – Oberligist SV Todesfelde sorgt für Sensation

Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Fynn Kohn (Husumer SV) kannte der Jubel bei den Fußballern des SV Todesfelde keine Grenzen.

Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Fynn Kohn (Husumer SV) kannte der Jubel bei den Fußballern des SV Todesfelde keine Grenzen.

Foto: Thomas Maibom

Die Elf von Teamchef Sven Tramm und Trainer Bastian Holdorf gewinnt das Landespokal-Endspiel gegen Drittligist VfB Lübeck mit 3:2.

Malente. Der grüßte Erfolg in der Vereinsgeschichte ist perfekt: Mit einem 3:2 (1:2)-Erfolg im Endspiel des Landespokals gegen Drittligist VfB Lübeck haben sich die Oberliga-Fußballer des SV Todesfelde für die erste Runde im DFB-Pokal qualifiziert. Dort trifft die Elf von Teamchef Sven Tramm und Trainer Bastian Holdorf auf Zweitliga-Club VfL Osnabrück.

Tolle Moral und unbändiger Kampfgeist

Der Außenseiter ging im Geisterspiel im Uwe-Seeler-Fußballpark in Malente nach einer Ecke von Emanuel Bento durch Niklas Stehnck schon in der 3. Minute in Führung. Nachdem die zwei Klassen höher kickenden Hansestädter durch Marvin Thiel (28.) und Tommy Grupe (31.) zurückschlugen, schien die Partie den erwarteten Verlauf zu nehmen. Doch der SVT bewies Moral und unbändigen Kampfgeist: Lennard Koth (60.) und der Ex-Lübecker Til Weidemann (62.) sorgten mit ihren Toren für eine neuerliche Wende und machten die Sensation perfekt.

SV Todesfelde: Landvoigt – Koth, Schulz, Rave – Weidemann (75. Chaumont), Bento, Stehnck (56. Sixtus), Szymczak – Sirmais – Liebert (85. Krause), Pajonk.