Norderstedt
Eintracht Norderstedt

Erfolgstrainer Jens Martens bleibt bis Sommer 2022

Fußballlehrer Jens Martens ist nicht nur ein absoluter Fachmann – sondern auch ein hervorragender Motivator.

Fußballlehrer Jens Martens ist nicht nur ein absoluter Fachmann – sondern auch ein hervorragender Motivator.

Foto: noveski.com

Die Coach der Regionalliga-Fußballer einigt sich mit Vereinspräsident Reenald Koch auf eine Verlängerung seines Vertrags um zwei Jahre.

Norderstedt. Eine der Maximen von Jens Martens lautet: Erfolg macht Spaß! Kein Wunder also, dass der 64 Jahre alte Trainer der Regionalliga-Kicker von Eintracht Norderstedt, dessen Mannschaft nach 22 Partien der Punktrunde 2019/2020 sensationell Tabellenvierter ist, große Freude an seinem Job beim Fußballclub von der Ochsenzoller Straße hat.

Es könnte kaum besser laufen

Dass sich Martens, der die Mannschaft am 9. April 2019 von Dirk Heyne übernahm, mit Vereinspräsident Reenald Koch auf eine Verlängerung seines Vertrages bis zum 30. Juni 2022 geeinigt hat, kommt demzufolge nicht besonders überraschend. Fakt ist: Bei den Norderstedtern könnte es kaum besser laufen. Sowohl sportlich als auch menschlich.

„Die gute Kommunikation mit dem zweiten Team und der U 19, das Einbinden der talentiertesten Nachwuchsspieler in das Montagstraining der ersten Mannschaft, das hervorragende Auftreten der Regionalliga-Truppe in der Öffentlichkeit – das alles ist Jens Martens zuzuschreiben. Er legt großen Wert auf Disziplin, verlangt Leistung und behandelt alle Spieler gleich. Egal, ob jung oder alt, ob unerfahren oder etabliert“, schwärmt Koch, „hinzu kommt natürlich, dass er und ich vertrauensvoll und konstruktiv zusammenarbeiten.“

Der Fußballlehrer ist ein Teamplayer

Und: Jens Martens ist ein ausgezeichneter Teamplayer, wird nie müde zu betonen, dass die beeindruckende Erfolgsstory der vergangenen Monate keine Einzelleistung, sondern ein Gemeinschaftswerk ist. „Wir haben etwas begonnen, was auf Platz 15 begonnen und uns bis ins obere Tabellendrittel geführt hat“, sagt er, „jeder kann sehen, dass hier vernünftig, hart und akribisch gearbeitet wird. Eintracht Norderstedt ist ein toller Verein, in dem viele Menschen mit Herz und Leidenschaft bei der Sache sind. Das gilt nicht nur für die Trainercrew, sondern auch für das gesamte Umfeld der Mannschaft.“

Das komplette Trainerteam soll bleiben

Das soll auch weiterhin so bleiben. Deshalb wird Reenald Koch nun – nachdem die wichtigste Personalie auf seiner To-do-Liste abgehakt ist – Gespräche mit Martens’ gleichberechtigtem Kollegen Olufemi Smith, Fitnesscoach Jan-Philipp Rose und dem für die Torhüter verantwortlichen André Zick führen.

„Die vier ergänzen sich ganz hervorragend, sie verbinden traditionelle und moderne Elemente des Trainingsbetriebs mitein­ander“, sagt Koch. Und Jens Martens ergänzt: „Es wäre schön, wenn wir auch künftig in der bewährten Konstellation zusammenarbeiten können.“

Tests gegen Niendorfer TSV und SC Victoria

Nach knapp zwei Wochen Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte, in denen die Bereiche Ausdauer, Schnellkraft und Gruppentaktik im Mittelpunkt standen, sollen die Eintracht-Spieler nun erste Wettkampfpraxis sammeln. An diesem Wochenende stehen deshalb gleich zwei Testspiele auf dem Programm: Am Sonnabend (Anstoß: 14 Uhr) kommt der Hamburger Oberligist Niendorfer TSV – unter anderem mit dem früheren Norderstedter Mannschaftskapitän Marin Mandic – ins Edmund-Plambeck-Sta­dion. Für Sonntag, 13 Uhr, ist im Stadion Hoheluft am Lokstedter Steindamm ein Vergleich auf Kunstrasen mit dem Niendorfer Klassengefährten SC Victoria angesetzt.

Evans Nyarko und Alexandre da Cunha fallen aus

Fünf Akteure werden dann auf jeden Fall fehlen. Evans Nyarko, der mit kon­stant guten Leistungen als Mittelfeldstratege, aber auch als Aushilfs-Innenverteidiger bislang maßgeblichen Anteil am erfreulichen Saisonverlauf hatte, muss wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade passen und mindestens drei Wochen lang pausieren.

Noch schlimmer hat es Alexandre Rajao da Cunha erwischt. Der 19 Jahre alte Youngster, gerade erst von einem Knochenödem unterhalb des Knies genesen und als Rechtsverteidiger eine mögliche Alternative für Juri Marxen (Südafrika- und Südostasienreise), zog sich im Training bei einem zunächst harmlos erscheinenden Zusammenprall mit Nathaniel Amamoo einen Bruch des äußeren Mittelfußknochens zu.

Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen Mittelfeldmann Nick Brisevac (Schambeinentzündung) und Innenverteidiger Fahri Akyol (Kreuzbandanriss). Beide absolvieren ein individuelles Reha-Programm und werden wohl erst Ende Januar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.