Norderstedt
28:26-Erfolg

HandballTeam Norderstedt festigt Tabellenführung

Der elffache Torschütze Felix Henka (HTN) war der Matchwinner gegen die HG Hamburg-Barmbek II.

Der elffache Torschütze Felix Henka (HTN) war der Matchwinner gegen die HG Hamburg-Barmbek II.

Foto: Thomas Maibom

Männermannschaft setzt sich trotz schwacher erster Halbzeit bei der HG Hamburg-Barmbek II durch. HTN-Frauen unterliegen AMTV II.

Norderstedt.  Die gute Nachricht zuerst: Die Handballer des HT Norderstedt (14:2 Punkte) haben mit einem 28:26 (13:17)-Erfolg bei der zweiten Mannschaft der HG Hamburg-Barmbek die Tabellenführung in der Hamburg-Liga ausgebaut, da der bisherige Co-Spitzenreiter THB Hamburg 03 (13:3) beim TuS Esingen nicht über 32:32-Unentschieden hinauskam. Aber: Die Leistung des Teams von Trainer Florian Deppe in der Sporthalle Langenfort war nur in der zweiten Halbzeit überzeugend.

Vor dem Seitenwechsel zappelte fast jeder Distanzwurf der Gastgeber im Netz, dem macht- und schuldlosen HTN-Schlussmann Robin Noack flogen die Bälle nur so um die Ohren. „Barmbek hat unfassbar gut getroffen, egal aus welcher Distanz“, sagte Deppe.

Umstellung auf 5:1-Abwehr bringt die Wende

Nach der Pause stellten die Norderstedter auf eine 5:1-Abwehrvariante um, zogen Julian Uwiss vor – und schon war es vorbei mit dem Rückraum-Sperrfeuer der Hamburger, denen zwischen der
31. und der 60. Minute nur noch neun Treffer gelangen.

Matchwinner des HTN war Felix Henka, der sieben von acht Siebenmetern verwandelte und außerdem auch noch vier Feldtore erzielte. Nächster Gegner ist am Sonntag, 24. November, um 16 Uhr im Schulzentrum Süd der Tabellenfünfte SC Alstertal-Langenhorn.

Auch die Frauen bleiben Spitzenreiter

Zwei Stunden zuvor haben die Hamburg-Liga-Frauen des HT Norderstedt die SG Niendorf/Wandsetal zu Gast – und wollen sich dann für das 22:27 (12:15) beim AMTV Hamburg II rehabilitieren. Ein kleiner Trost: Da auch der Ahrensburger TSV (24:31 beim Moorreger SV) verlor, belegt das HTN (13:3 Zähler) zusammen mit der SG Wilhelmsburg weiterhin Platz eins.

Eine Verkettung unglücklicher Umstände

Die Partie in der Sporthalle an der Scharbeutzer Straße stand für die Norderstedterinnen unter keinem guten Stern. Mit Sabrina Langmann, Tasha Kröhnert und Lina Lange fehlten aus privaten Gründen drei Leistungsträgerinnen. Gegen AMTV-Schützin Jana Pointner (elf Tore) war kein Kraut gewachsen. Und das Schiedsrichtergespann Jan-Peer Hentrop/Sven Pfützenreuter (SG Bergedorf/VM und TH Eilbeck) traf aus Gästesicht zahlreiche fragwürdige Entscheidungen. Trainer Bernd Haarbrücker: „Das sollen aber keine Ausreden sein. Wir lagen in der 42. Minute mit 17:15 vorn, haben uns in der entscheidenden Phase dann aber den Schneid abkaufen lassen. Unser Gegner wollte den Sieg zehn Prozent mehr als wir.“

Tore der HTN-Männer gegen die HG Hamburg-Barmbek II: Felix Henka (11/davon 7 Siebenmeter), Marc Blockus (4), Tom Dippert (3), Julian Uwiss, Emil Aksanov, Christiopher Pöhls, Lucas Marx (alle 2), Robert Schulze, Frederik Gadeberg (alle 1).

Tore der HTN-Frauen gegen den Altrahlstedter MTV II: Eyleen Berg (5), Katharina Backenberg (5/1), Madlin Rieboldt (4/2), Merle Haarbrücker (3), Janina Besser (2), Lynn Rademann, Karina Huber, Lena Paltian (alle 1).