Norderstedt
FUSSBALL

SV Henstedt-Ulzburg feiert Traumstart in die Saison

Unter Coach Dominik Fseisi zeigt die Leistungskurve des SVHU derzeit nach oben.

Unter Coach Dominik Fseisi zeigt die Leistungskurve des SVHU derzeit nach oben.

Foto: Thomas Maibom

Verbandsligist gewinnt vier der ersten fünf Spiele – vom Aufstieg will Trainer Dominik Fseisi jedoch noch nichts wissen.

Henstedt-Ulzburg.  Fünf Spiele, 13 Punkte, Tabellenplatz zwei: Die Fußballer des SV Henstedt-Ulzburg haben in der Verbandsliga West einen Start nach Maß hingelegt. Das 2:0 (2:0) beim TuS Krempe stellte einmal mehr unter Beweis, was die Elf von Trainer Dominik Fseisi momentan auszeichnet. „Wir machen wenig Fehler und sind sehr ergebnisorientiert“, erklärt Fseisi. Nachdem Tobias Weißörtel (23., im Anschluss an einen vergebenen Elfmeter von Lars Hoeche) und Dennis Rupnow für die beruhigende Pausenführung sorgten (42.), ließen die Gäste „nichts mehr anbrennen“. Ob für Henstedt-Ulzburg in dieser Saison mehr drin ist als eine Platzierung im oberen Tabellensegment? Trainer Fseisi hält sich noch zurück mit Prognosen. „Padenstedt hat letztes Jahr auch die ersten fünf Spiele gewonnen und stand am Ende hinter uns“, gibt der Coach zu bedenken. Ein möglicher Aufstieg käme für sein Team noch zu früh, glaubt Fseisi.

Mit ganz anderen Sorgen plagt sich derzeit die Kaltenkirchener TS herum. Nach dem bitteren Kreispokal-Aus unter der Woche im Derby gegen die FSG (2:3 nach Verlängerung) war das 1:4 (1:1) in der Liga gegen Padenstedt der nächste Nackenschlag für die junge Mannschaft von Trainer René Sixt. Obwohl Torjäger Malte Pietsch den noch punktlosen Tabellenletzten früh in Führung brachte (5.), stand die Turnerschaft unter dem Strich wieder mit leeren Händen da. Der Ausgleichstreffer unmittelbar vor der Pause war Gift für die verunsicherte KT (45.), zwei Gegentore in der Schlussphase sorgten für Ernüchterung.

Einen leichten Dämpfer gab es in der Verbandsliga auch für den Stadtrivalen FSG Kaltenkirchen. Beim 3:3 (2:1) auswärts gegen Grün-Weiß Todenbüttel ließ sich das Team von Martin Genz gleich zwei Mal eine Führung nehmen. Tobias Günther (8.), Andrej Denk (33.) und Kim Schultze (47.) trafen für die überlegenen Gäste, das zwischenzeitliche 1:1 per Elfmeter schien nicht ins Gewicht zu fallen (28.). Als Todenbüttel aber nach 53 Minuten auf 2:3 verkürzte, „sind wir kurzzeitig ins Schwimmen geraten“, so Genz. Die Gastgeber nutzten diese Phase zum Doppelschlag (56.). „Das waren zwei verschenkte Punkte“, urteilt der FSG-Trainer.