Norderstedt
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TuRa-Judoka sind Meister und Pokalsieger

In der Falkenberghalle holten die Harksheider in einem dramatischen Finale gegen die JG Sachsenwald den entscheidenden Sieg.

In der Falkenberghalle holten die Harksheider in einem dramatischen Finale gegen die JG Sachsenwald den entscheidenden Sieg.

Foto: Thomas Maibom

Die Mannschaft von TuRa Harksheide gewinnt erst den Titel in der Hamburg-Liga und macht dann in eigener Halle das Double perfekt.

Norderstedt.  Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Hamburg-Liga haben die Judoka des TuRa Harksheide nun auch das Pokalfinale der besten Hamburger Mannschaften gewonnen und sich somit das „Double“ gesichert. Ausgetragen wurden die Kämpfe in der Norderstedter Falkenberghalle, am Start waren neun Teams. TuRa trat in der Besetzung Florian Dassow, Steven Fürtig, Richard Putscher (bis 60 Kilogramm), Simon Boutaleb, Collin Kaphengst (bis 66 kg), Julius Dubitzky (bis 73 kg), Maximilian Lüth, Finn Harning, Alexander Bauer, Mario Höft (bis 81 kg), Tobias Pletzer (bis 90 kg/+90 kg), Lilly Rump, Mieke Schmidt, Alexandra Dubitzky, Svenja Rohde (bis 60 kg) und Nicole Bauer (+60 kg) an.

In der Vorrunde trafen die Gastgeber auf Sambucci Elmshorn, die Kampfgemeinschaft Hamburg-West, den Bramfelder SV und auf den JC Ahrensburg. Parallel dazu kämpften der Rellinger TV, die JG Sachsenwald, der Eimsbütteler TV und der Wedeler TSV um den Einzug ins Halbfinale. TuRa überstand die Gruppenphase ohne größere Probleme, setzte sich gegen Elmshorn mit 7:1 und gegen die KG Hamburg-West mit 6:1 durch. Das 5:3 gegen Bramfeld bedeutete den vorzeitigen Einzug ins Semifinale. Dort wurde der ETV – ebenfalls mit einer beeindruckenden Vorstellung – mit 5:2 von der Matte gefegt. Im finalen Match standen sich TuRa Harksheide und der Pokalsieger des vergangenen Jahres, die JG Sachsenwald, gegenüber. Die Harksheider setzten sich nach vier Stunden mit 4:3 durch, hatten dabei allerdings am Ende ein wenig Glück. Das letzte Duell in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm musste abgebrochen werden, da sich beide Kämpfer verletzt hatten. „Unser Starter Finn Harning hatte eine stark blutende Platzwunde und konnte auf keinen Fall weiterkämpfen, sein Gegner hatte einen abgebrochenen Zahn. Theoretisch hätte dieser eigentlich nicht aufgeben müssen“, so TuRa-Coach Dominik Falk.

Die faire Geste des gegnerischen Trainers, der seinen Sportler ebenfalls aus dem Wettbewerb nahm und somit dem Unentschieden zustimmte, führte zu dem Erfolg der TuRa-Mannschaft, die sich nun Landesligameister und auch Pokalsieger nennen darf.

Das TuRa-Team: Florian Dassow, Steven Fürtig, Richard Putscher (bis 60 kg), Simon Boutaleb, Collin Kaphengst (bis 66 kg), Julius Dubitzky (bis 73 kg), Maximilian Lüth, Finn Harning, Alexander Bauer, Mario Höft (bis 81 kg), Tobias Pletzer (bis 90 kg/+90 kg), Lilly Rump, Mieke Schmidt, Alexandra Dubitzky, Svenja Rohde (bis 60 kg) und Nicole Bauer (+60 kg).