Norderstedt
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Der Garstedt-Cup hat sich etabliert

Norderstedt.  Der Garstedt-Cup ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Auch bei der vierten Auflage der Dressur- und Springturnierserie, die an vier Orten stattfand und von vier verschiedenen Vereinen oder Ställen ausgerichtet wurde, war die Resonanz groß. Zum Finale auf der Reitanlage Wiesenhof kamen rund 150 Reiterinnen und Reiter, ein Großteil davon startete in den E- und A-Prüfungen, die in die Gesamtwertung um den Garstedt-Cup eingingen.

„Hier hat jeder seine Aufgabe, nur so funktioniert das“, sagte Johanna Christensen-Hogrefe, Vereinsvorsitzende des Reit- und Turnierteams Weidental, deren Mitglieder für die Finalveranstaltung verantwortlich waren. Egal ob Parkplatzeinweisung, Grillstand, Pressearbeit oder Verwaltung der Ehrenpreise – jeder Posten war mit ehrenamtlichen Helfern besetzt. „Alle sind mit Leidenschaft dabei. Sogar unsere Männer, die ansonsten nicht so viel mit Reitsport am Hut haben. Sie stehen heute am Grillstand und gucken nebenbei Fußball“, sagte Pressesprecherin Anja Schacht lachend.

Der Auftakt des Garstedt-Cups 2018 fand auf der Reitanlage Halloh statt, es folgten Turniere beim Garstedt-Ochsenzoller Reit- und Fahrverein auf der Anlage von Wieger de Boer und beim Hamburger Reiterverein an der Ohechaussee. Beim letzten der vier Turniere stand die Cupwertung im E-Springen und in der E- und A-Dressur im Fokus. „Nur wer beim Finale dabei ist, kann auch den Cup gewinnen“, so Anja Schacht.

Im Springen holte sich Alexa Felgner vom Reit- und Fahrverein Kisdorf, Henstedt-Ulzburg und Umgebung den Sieg und verwies Cara Gelahr (Garstedt-Ochsenzoller RFV) und Jana Freistedt (RuFV Kisdorf) auf die Plätze zwei und drei. Die Gewinnerin war zum ersten Mal dabei. „Die Turnierserie hat mit gut gefallen, obwohl es nicht einfach ist. Man muss ja in vier verschiedenen Ställen reiten“, sagte die 24-Jährige, die ihren elf Jahre alten Holsteiner Wallach Carran im Henstedt-Ulzburger Stall Op’n Diek stehen hat.

Den Wettbewerb gibt es in Norderstedt seit 2015

Über den Gesamtsieg im Garstedt-Cup freute sich Felgner riesig. „Vielleicht habe ich gewonnen, weil ich mit Janine Kühl seit einiger Zeit eine neue Trainerin habe“, sagte die Schifffahrtskauffrau, die nicht nur im Springparcours überzeugte. Sie startete auch im Dressurwettbewerb der Klasse A und wurde dort mit 66 Punkten und einer Durchschnittsnote von 6,7 Siebte.

Platz eins belegte hier Cara Gelahr (78 Punkte, Note 7,63) vor Emma Göpfert und Charlotte Rebien (beide Garstedt-Ochsenzoller RFV), die jeweils 76 Punkte sammelten. Emma Göpfert hatte gegenüber ihrer Vereinskameradin Charlotte Rebien (5,3) die bessere Finalnote (7,1) und landete dadurch auf dem zweiten Gesamtrang. In der E-Dressur triumphierte Clara Wehrle (Hamburger Reiterverein) vor Lucy Schüle und Sharlin-Nica Weber (beide ohne Verein). Für die Organisatoren des Garstedt-Cups beginnt nun die Phase der Aufarbeitung und Planung. Ins Leben gerufen wurde die Serie 2015, um Breitensportlern aus der Region Garstedt und Umgebung mehr Turnierpraxis zu ermöglichen und Wettbewerbe anzubieten, die in familiärer Atmosphäre stattfinden.

„Ich gehe fest davon aus, dass es auch 2019 einen Cup geben wird. Allerdings werden wir wohl ein paar Dinge ändern“, sagte Johanna Christensen-Hogrefe. „Wir wollen auf jeden Fall mehr Prüfungen für Anfänger und für Kinder anbieten.“

Froh und dankbar waren alle Beteiligten über das Engagement des Hamburg Airports, der die Kosten für Pokale, Ehrenpreise und Schleifen übernahm. Die kompletten Platzierungen des Garstedt-Cups 2018 sind im Internet abrufbar.

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