Norderstedt
Tangstedt

WSV Tangstedt gewinnt 6:1

Kantersieg gegen Nortorf – Phoenix Kisdorf gibt Verbandsliga-Tabellenführung ab

Tangstedt. Da haben sie die Muskeln spielen lassen: Die Fußballer des WSV Tangstedt (5./9 Punkte/10:4 Tore) zeigten in der Verbandsliga West eine Trotzreaktion auf die 0:2-Heimniederlage gegen die SG Padenstedt und fegten den TuS Nortorf mit 6:1 (3:0) aus dem Kleinen Alsterstadion. Die Elf von Trainer Nico Peters präsentierte sich in Topform, obwohl Liga-Obmann Ralf Rath vor der Partie gemischte Gefühle hatte: „Ich bin von großer Gegenwehr ausgegangen“, sagte er.

Diese war spätestens in der zweiten Halbzeit nicht mehr existent. Hamed Mokhlis (2.), Christopher Rieder (16.) und Christopher Micheel (36.) waren für den WSV schon vor der Pause erfolgreich. Bis auf den Treffer zum 3:1 durch Nortorfs Marvin Sievertsen (51.) kam von den Gästen nicht mehr viel. „Das Ergebnis ist vielleicht trotzdem ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen“, sagte Rath. Nochmals Mokhlis (82.), Micheel (88.) und Ercan Kaynar (89.) sorgten für den Endstand.

Für die Kaltenkirchener TS (7./7/16:14) gab es hingegen nichts zu feiern. Stattdessen zogen Spieler und Verantwortliche der KT nach der knappen 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den
SV Tungendorf lange Gesichter. „Da passte nichts zusammen“, sagte Trainer Frank Freitag. Aus seiner Sicht fehlte oftmals die letzte zündende Idee, um den finalen Pass vor das gegnerische Tor zu spielen.

Tungendorf agierte so, wie es sich eigentlich die KT vorgenommen hatte. Beispielsweise beim Treffer von Felix Piaskowski (38.), als der SVT-Express über die linke Außenbahn rollte. „Und dann machen wir selbst unsere Chancen nicht rein. Am Ende haben wir verdient verloren“, sagte Freitag.

Landesliga-Absteiger SSC Phoenix Kisdorf (2./13/13:5) verlor durch das torlose Unentschieden beim VfL Kellinghusen die Tabellenführung an die SG Padenstedt (15 Zähler). Die Mannschaft von Trainer Boris Völker tat sich auf dem holprigen Geläuf schwer. Außerdem ließ die Chancenverwertung zu wünschen übrig. In der ersten Halbzeit hätte der SSC durchaus in Rückstand geraten können.